VP fordert weiter Rechtsabbiegestreifen in Wagram. Volkspartei kritisiert, dass es nach Sanierung keinen Umbau der Kreuzung gab. SP verweist auf Lenkungseffekt.

Von Thomas Werth. Erstellt am 21. September 2019 (03:53)
Werth
Der Rechtsabbiegestreifen teilt sich auch nach der Sanierung den Platz mit der Geradeaus-Spur. 

Nach der Sanierung der Purkersdorfer Straße ist nicht nur die Fahrbahn neu, erneuert hat die VP auch ihre Forderung nach einem eigenen Rechtsabbiegestreifen in die Wiener Straße. Für die Volkspartei rund um Stadtrat Peter Krammer, der sich seit langem für eine Umgestaltung der Kreuzung einsetzt, ist es eine vertane Chance, beim Umbau nicht gleich eine eigene rechte Abbiegespur eingerichtet zu haben. „Ihr Fehlen ist der Grund, warum es in Stoßzeiten bis zu fünf Ampelphasen dauert, bis man die Kreuzung queren kann.“

Kritik übt die VP an den Sozialdemokraten. So habe es bereits Pläne der Straßenbaudirektion des Landes gegeben, die SP habe sich aber dagegen gewehrt, behauptet die VP: „Durch den Irrwitz der SP-Stadtverwaltung kommt es in den Stoßzeiten zu einer regelrechten Verkehrslawine mitten durch Wagram.“

SP-Stadtrat Harald Ludwig weist die Vorwürfe zurück. „Die Umbauarbeiten gehen Hand in Hand mit der Straßenbaudirektion. Diese Kooperation ist vortrefflich geprobt. Die Abbiegespur ist bewusst nicht gekommen, um den Verkehr auf die höherrangige Kerntangente Nord zu lenken.“ Dies sei daher die beste Lösung für die St. Pöltner. „Und darum geht es uns, nicht um die bestens bekannten türkisen Nebengranaten in ihrer Medienpolitik“, betont Ludwig.