Brutalo-Trio aus St. Pölten und St. Veit ausgeforscht!

Erstellt am 27. September 2016 | 18:01
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Handschellen
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Gleich zwei Raubüberfälle in St. Pölten gingen jetzt im Zuge der polizeilichen Ermittlungen auf.

Die erste Tat ereignete sich am 20. August. Drei tschetschenische Asylwerber im Alter von 17 und  18 Jahren aus St. Pölten sowie ein 20-jähriger tschetschenischer Asylwerber aus St. Veit suchten am 20. August, gegen 23.10 Uhr, einen 17-jährigen Jugendlichen an seiner Wohnadresse im Stadtgemeindegebiet von St. Pölten auf. Sie sollen dem Opfer mehrere Faustschläge und Fußtritte verpasst und ihm Bargeld in der Höhe eines niedrigen dreistelligen Eurobetrages geraubt haben. Das Opfer erlitt dabei leichte Verletzungen. Die drei Beschuldigten flüchteten daraufhin vom Tatort.

Der 17-Jährige erstattete daraufhin Anzeige. Bei den Ermittlungen wurde bekannt, dass der 18-jährige Beschuldigte dem Opfer bereits am 29. Juli einen geringen zweistelligen Bargeldbetrag aus der geöffneten Geldbörse geraubt haben soll. Die drei Beschuldigten zeigten sich nicht geständig und wurden der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Mit einer weiteren Tat kam die Exekutive dann dem Brutalo-Trio auf die Schliche!

Am 20. September,  gegen 17.10 Uhr, zeigte ein 16-jähriger Rumäne aus Hainfeld an, dass er zwei unbekannten Männern im Stadtgemeindegebiet von St. Pölten sein Mobiltelefon im Wert von 500 Euro gezeigt und übergeben habe. Als er das Mobiltelefon zurückgefordert hat, hätten ihn die beiden verbal bedroht und seien davongelaufen.

Aufgrund der Anzeige bei der Polizeiinspektion St. Pölten-Rathaus wurde sofort eine örtliche Fahndung eingeleitet. Durch die Fahndung und Zeugenhinweise konnten die beiden amtsbekannten jungen Erwachsenen im Alter von 18 Jahren und 20 Jahren in St. Pölten von Polizeibediensteten angehalten und festgenommen werden. Das Handy wurde sichergestellt und dem Opfer wieder ausgefolgt. Bei  den Tätern soll es sich um den St. Pöltner und den St.  Veiter handeln, die den Raubüberfall am 20. August begangen haben sollen. Die beiden Beschuldigten zeigten sich wieder nicht geständig und wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in die dortige Justizanstalt eingeliefert. Sie sollen wegen mehreren Straftaten, darunter Raubhandlungen, amtsbekannt sein.