Müllentsorgung in St. Pölten besonders günstig

Erstellt am 27. September 2016 | 05:57
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Müll
Foto: NOEN, PixaBay
Prüfer stellen der Landeshauptstadt ein gutes Zeugnis aus. Trotz niedriger Gebühren bleibt der Stadt ein satter Gewinn.

Der Rechnungshof nahm die Abfallentsorgung in St. Pölten, Krems und Stockerau zwischen 2004 und 2013 unter die Lupe. Das Ergebnis kann die Landeshauptstadt als Bestätigung des Weges, die Abfallentsorgung selbst zu erledigen, sehen. Positiv aus Sicht der Bürger: Die Abgabenbelastung der St. Pöltner ist laut Rechnungshof deutlich geringer als jene der Kremser und der Stockerauer. So liegt die Abgabenbelastung für Sperrmüll und Restmüll in St. Pölten bei 633 Euro pro Tonne – in Krems bei 928 Euro, in Stockerau gar bei 968 Euro. Während St. Pöltner für die Entleerung der 120-Liter-Tonne nur 5,67 Euro zahlen, müssen die Stockerauer 6,60 Euro und die Kremser gar 7,53 Euro zahlen. Ähnliche Unterschiede gibt es auch bei den anderen Tonnen.

Obwohl St. Pölten relativ günstig ist, stiegen die Gebühren hier zwischen 2008 und 2014 am geringsten – um nur 1,75 Prozent. Kritisiert wird von den Prüfern aber, dass das Sperrmüllaufkommen steigt und die Auslastung der Abfallbehandlungsanlage zu gering sei.

Die Details des Rechnungshof-Berichtes sowie die Stellungnahmen der Stadt dazu lesen Sie in der Printausgabe der St. Pöltner NÖN.