Baumopfer für neuen Radweg. Dass Bewuchs dem Weg-Ausbau weichen musste, sorgte für Unverständnis. Stadt verspricht Nachpflanzungen an attraktiver Route.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 16. Juli 2019 (17:20)
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Um einen attraktiveren Radweg zu schaffen, wurde beim Kollerbergweg Gehölz geschlägert. Nach der Asphaltierung wird nachgepflanzt.

Ein Spaziergänger traute seinen Augen nicht, als er auf einer seiner Lieblingsrouten unterwegs war. „Der wunderschöne Wanderweg vom Kollerberg zum Alpenbahnhof wurde völlig gerodet, um einer Asphaltpiste für einen Radweg Platz zu schaffen“, ist er entrüstet, dass ihm die Schatten spender am Weg genommen wurden.

„Das tut auch uns weh“, gibt Stadtbaudirektor Kurt Rameis zu. Es werde aber zu einigen Nachpflanzungen kommen. „In wenigen Jahren wird das wieder eine attraktive Route für Fußgänger, aber auch für Radfahrer sein“, verspricht Rameis.

Die Rodungen waren für den Rohbau eines Teilstücks des neuen Radwegs notwendig. Dieser soll künftig vom Stadtkern bis in den Süden der Stadt führen. „Dazu musste eine entsprechend breite Trasse freigemacht werden“, erklärt Rameis.