Schmirl im Finale der Luftdruckwaffen-EM

Erstellt am 27. Februar 2018 | 01:22
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Schmirl war war in Györ wieder gut in Schuss.
Foto: NOEN, Margit Melmer, ÖSB
Bei der Luftdruckwaffen-EM im ungarischen Györ war der Rabensteiner Alexander Schmirl erneut klar bester Österreicher.

Bei der Luftdruckwaffen-EM in Györ qualifizierte sich der 28-jährige Olympiastarter Schmirl als Siebenter knapp fürs Luftgewehrfinale der Männer und bestätigte dort diesen Platz.

Mit einer grandiosen ersten Serie war Schmirl in diese Konkurrenz gestartet und hatte sich mit 105,8 Ringen an die zweite Position gesetzt. Weitere solide Serien folgten und so schloss er mit gesamt 626,2 Ringen den Grunddurchgang ab, qualifizierte sich fürs Finale der Top 8.

„Mit einer 9,5 war dann der erste Finalschuss verunglückt, aber ich konnte mich sammeln und hab dann einen hohen Zehner nach dem anderen geschossen“, schildert Schmirl die entscheidende Phase. Mit 52,2 Ringen in der ersten Fünferserie und Zwischenrang zwei hinter dem Grunddurchgangsführenden Norweger Henrik Larsen hat er kurzzeitig sogar wieder Medaillenkurs genommen. In der zweiten Fünferserie fiel Schmirl nach einer 10,8 im ersten Schuss gefolgt von niedrigeren Zehnern auf Rang vier zurück.

„Ich war noch auf Tuchfühlung mit den Medaillenrängen, aber zweimal 9,7 in der ersten Elimination haben mich auf Rang sieben zurückgeworfen“, war der Heeressportler am Ende doch etwas enttäuscht, dass er sich nach der zweiten Elimination mit nur 0,3 Ringen Rückstand auf den Sechsten aus dem Finale verabschieden musste.

Titelverteidiger und Olympia-Bronzemedaillengewinner Vladimir Maselnnikov (RUS) siegte mit dem neuen Finalweltrekord von 251,0 Ringen. Der Tiroler Michael Höllwarth belegte mit 622,8 Ringen Rang 29.

Im ersten Luftgewehr-Mixed-Team-Bewerb nach neuem ISSF-Reglement traten beim abschließenden EM-Bewerb zwei österreichische Teams an, die sich auf die Ränge 15 und 27 schossen. Das beste Ergebnis aus österreichischer Sicht schoss dabei erneut Schmirl, der mit 417,3 Ringen auf 40 Schuss den Grundstein für das gute Teamergebnis gemeinsam mit Marlene Pribitzer (414,3) legte. Die Niederösterreicher konnten mit Rang 15 ihr Resultat vom Meyton-Cup im Januar nicht ganz wiederholen, verpassten die Finalqualifikation um 3,5 Ringe.

Den ersten Welt- und Europarekord in dieser neu formulierten olympischen Disziplin erzielten die Ukrainer Mariia Voitsekhivska und Serhiy Kulish mit 838,5 Ringen.