Grünes Licht für B 20-Unterführung. Einigung mit Grundstücksbesitzern erzielt, Bauvorhaben bei Ochsenburger Straße startet im Frühjahr.

Von Thomas Werth. Erstellt am 19. November 2019 (08:00)
Die Eisenbahnkreuzung in der Ochsenburger Straße wird 2021 Geschichte sein.
Thomas Werth

Länger als ein Jahr dauerten die Verhandlungen zwischen dem Land und betroffenen Grundstückseigentümern entlang der B 20 im Vorfeld der Errichtung der Unterführung im Bereich der Ochsenburger Straße. Nun ist eine Einigung erzielt, die Grundeinlöse einvernehmlich abgeschlossen, wie Landesrat Ludwig Schleritzko informiert. Dem Bau, aufgrund dessen die Eisenbahnkreuzung aufgelassen werden kann, steht somit nichts mehr im Wege.

Die Unterführung ist der zweite Teil einer rund 14,3 Millionen teuren Investition von Land, Stadt und ÖBB zur Auflassung zweier Eisenbahnkreuzungen. Die Überführung der Wolfenberger Straße ist seit Juli für den Verkehr freigegeben. Im Frühjahr starten die Arbeiten, die Verkehrsfreigabe soll Ende 2021 erfolgen.

Benötigt werden die Grundstücke vor allem für die Zufahrt zur Unterführung. Diese wird stadtauswärts über einen Kreisel verlaufen, zu dem auf Höhe der Ochsenburger Straße abgebogen wird. Dann geht es unter der B 20 und den Schienen in eine erst zu errichtende Straße südlich der Ochsenburger Straße. Wer von Wilhelmsburg kommt und in die Siedlung möchte, wird schon früher in eine ebenfalls noch zu bauende Straße einbiegen müssen.

Das Bauvorhaben soll ohne größere Auswirkungen auf den Verkehr über die Bühne gehen. Geplant sind lediglich Fahrbahn-Verschwenkungen, nicht vermeidbare Sperren der B 20 sollen immer nur von kurzer Dauer sein.