Baumsterben: Im Auwald fallen die nächsten Eschen. Auf sechs Hektar großem Areal von der B1a südwärts sind Schlägerungen notwendig, die im Jänner starten.

Von Thomas Werth. Erstellt am 16. Januar 2019 (12:27)
Steiner
Die Schlägerungsarbeiten in der Traisenau werden das Areal für die nächsten Jahre massiv verändern.

Dem Eschentriebsterben fällt nun ein weiterer Auwald an der Traisen zum Opfer. Auf dem sechs Hektar großen und gut frequentierten Areal östlich des Flusses zwischen der B 1a und dem Stattersdorfer Steg starten am 21. Jänner umfangreiche Schlägerungsarbeiten. Die Maßnahme wird laut dem zuständigen Forstsachverständigen Josef Kimmeswenger das Bild der Au auf Jahre verändern. Wie viele Bäume genau gefällt werden müssen, ist noch nicht klar. Wegen dem Befall mit dem Pilz, der das Eschensterben auslöst, sei der Eingriff aber unvermeidbar. Die Arbeiten sollen rund zwei Monate lang dauern.

Saniert wird der Wald von der Firma Salzer und der Stadt, den beiden Grundeigentümern. Bis 2024 wird es allerdings dauern, bis der Auwald annähernd so dicht aussehen wird wie aktuell. Wo nicht genügend Jungpflanzen nachwachsen, werden Linden, Eichen, Pappeln, Spitzahorn und Nussbäume gesetzt.

Der Straßenverkehr soll von den Arbeiten meist unbeeinträchtigt bleiben. Gelegentlich kann es zu kurzen Sperren der B 1a kommen.