Bunte Galerie im Netz. Die „stadtWERKstadt“ zeigt Werke heimischer Kunstschaffender, zunächst digital, später in einer Ausstellung.

Von Beate Steiner. Erstellt am 18. Mai 2020 (13:10)
Gernot Kulhanek hatte die Idee zur virtuellen Galerie, die später zur realen Ausstellung wird.
privat

Zeichnungen, Colllagen, Fotos, Bilder – in der „stadtWERKstatt“ finden sich bereits zahlreiche und sehr unterschiedliche Werke heimischer Künstler. Obwohl es dieses Projekt erst seit kurzer Zeit gibt. „In der „stadtWERKstatt“ können sich alle an einer gemeinsamen künstlerischen Ausstellung beteiligen, von zuhause aus“, erklärt Kreativkopf Gernot Kulhanek seine Idee. „In der „virtuellen Quarantäne-Phase“ können alle Kunstschaffenden - unabhängig von Alter oder Professionalität - ihre Werke unter minimall.at/sws online stellen.“ Veröffentlicht werden Fotos, Abbildungen von gemalten Bildern, Installationen, textilen Werken, Videos, Tonaufzeichnungen und Texte.

Mit diesem Projekt möchte Kulhanek für Ablenkung, Perspektive und Zuversicht sorgen, solange das künstlerische Leben noch eingeschränkt ist. „Und dann, wenn wir wieder miteinander feiern dürfen, können alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Werke in einer Ausstellung veröffentlichen“, plant Gernot Kulhanek ein „stattWERKstadt“-Fest in St. Pölten, wenn dies wieder möglich ist.

Derzeit würde sich der „stattWERKstadt“-Erfinder freuen, wenn sich noch mehr Kunstschaffende und Kreative an seinem Projekt beteiligen, zunächst mit einem digitalen und später mit einem realen Werk. „Je mehr mitmachen, desto bunter wird die Ausstellung“, freut sich Gernot Kulhanek auf viele Einsendungen unter
gernot@kulhanek.at