St. Pölten

Erstellt am 25. Juni 2018, 12:55

von Anita Kiefer

Demonstration am AK-Platz gegen 12-Stunden-Tag. Betriebsräte und Personalvertreter sind am Montagvormittag am AK-Platz zusammengekommen, um gegen die Pläne der Regierung zum 12-Stunden-Tag zu demonstrieren.

Laut ÖGB Niederösterreich haben sich rund 1.000 Betriebsräte und Personalvertreter Montagvormittag versammelt, um gegen die Pläne der Regierung zum Zwölf-Stunden-Tag zu demonstrieren.  |  Anita Kiefer

Laut Veranstalter ÖGB Niederösterreich waren es über 1.000 Menschen, die sich am AK-Platz in St. Pölten zur Demonstration zusammengekommen sind.

Neben Statements verschiedener Personalvertreter fand auch ÖGB Niederösterreich- sowie AKNÖ-Präsident Markus Wieser klare Worte zu den Regierungsplänen. Die Regierung beschließe eine Verschlechterung nach der anderen für die Arbeitnehmer – Wieser führte unter anderem das Ende der Aktion 20.000, die Kürzung von AMS-Geldern sowie die geplante Abschaffung der Jugendvertrauensräte an.

„Vor 100 Jahren ist der Acht-Stunden-Tag eingeführt worden. Und wir lassen uns nach 100 Jahren den Acht-Stunden-Tag nicht auf die Müllhalde der Geschichte werfen“, so die Kampfansage Wiesers. Es habe ihm noch nie ein Arbeitgeber einen Auftrag auf den Tisch gelegt, der nicht abgearbeitet wurde, weil die Arbeitnehmer so unflexibel sind. „Wenn die Regierung jetzt glaubt, dass sie Geisterfahren spielen können, dann werden wir ihnen zeigen, dass sie nicht in einer Einbahn, sondern in einer Sackgasse fahren“, erklärte Wieser kämpferisch.