Die Stadt der Adventkränze. Gleich zwei Adventkränze bekam das St. Pöltner Bürgermeisterzimmer, einer schmückt nun den Europaplatz.

Von Anna Maria Backnecht und Corinna Bergmann. Erstellt am 20. November 2020 (13:54)
Josef Vorlaufer

Dort wo sonst das Wasser sprudelt, steht nun ein riesiger Adventkranz. Der soll in der Weihnachtszeit den vielen Autofahrern am Europaplatz Freude und Hoffnung schenken. Im Vorjahr schmückte der Kranz noch den Eingangsbereich des Christkindlmarktes am Rathausplatz, jetzt den Europaplatz. Das Team des Wirtschaftshofes stellte den Kranz mitten im Brunnen auf.

Gleich zwei Adventkränze erhielt Bürgermeister Matthias Stadler.

Arman Kalteis

Zwei prachtvolle Adventkränze für das Bürgermeisterzimmer. Einen von Hans Lameraner von Bellaflora und einen vom evangelischen Pfarrer David Zezula. Der evangelische Adventkranz ist der nach geschichtlichem Vorbild mit 24 Kerzen geschmückt, was diesen gleichzeitig zu einem festlich beleuchteten Adventkalender werden lässt.

Der Brauch, Adventkränze zu binden, reicht inzwischen mehr als 180 Jahre zurück. Die Idee dazu kam von dem evangelischen Theologen Johann Heinrich Wichern, der den Zöglingen aus dem „Rauhen Haus“, einem Heim für sozial benachteiligte Kinder in Hamburg, die Wartezeit auf den Heiligen Abend versüßen wollte, indem er 24 Tage lang an jedem Tag eine Kerze anzündete, die er auf einem Wagenrad befestigte. Erst viele Jahre später begann man damit, den Holzreifen mit Tannenreisig zu umwinden.

Arman Kalteis