St. Pölten

Erstellt am 21. Juni 2018, 18:56

Eishockey-Schläger wieder in Moskau. Sportgerät mit den Unterschriften der Weltmeister aus dem Jahr 1967 ist als Dauerleihgabe nun zurück in der Heimat.

Ein Schläger mit Unterschriften der 1967er-Weltmeister wurde zurückgegeben: Christian Rapp, wissenschaftlicher Leiter des Hauses der Gechichte, Dmitrij Ljubinskij, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Gerhard Lintner.   |  NLK Pfeiffer

Vermutlich nur die größten Eishockey-Fans erinnern sich daran, dass 1967 die WM in Österreich stattgefunden hat. Einer St. Pöltnerin war sie in besonderer Erinnerung geblieben. Die Frau war als Hostess des Nationalteams der damaligen UDSSR, die Weltmeister wurden, im Einsatz.

Als Dankeschön hatte sie einen Eishockey-Schläger mit der Unterschrift aller Spieler und einen Puck geschenkt bekommen. Über den Bruder der St. Pöltnerin kamen die besonderen Sportgeräte in den Besitz des passionierten Eishockey-Fans Gerhard Lintner. Und Lintner machte das „Russian Hall of Fame Museum“ in Moskau darauf aufmerksam, die für die Vitrine der Eishockey-WM 1967 noch Objekte suchten.

Für eine professionale Abwicklung erwarben die Landessammlungen Niederösterreich den Schläger samt Puck und stellen sie dem russischen Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung. In der Vorwoche übergab Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Objekte im Haus der Geschichte an Dmitrij Ljubinskij, den Botschafter der Russischen Föderation in Wien – auch als „Dank für die Schenkung des einzigen vollständigen Faksimile des Staatsvertrags im Haus der Geschichte“.