Friseurin kämpfte sich durch. Reihe von Rückschlägen ließen Unternehmerin nicht verzweifeln. Trotz Verletzung und Corona eröffnete sie ihren Salon.

Von Beate Steiner. Erstellt am 18. Mai 2020 (10:07)
Feierten mit Margit Gattinger (links) die Eröffnung ihres Salons: Petra Weidmann, Melitta Krenn, Petra Reichl und Silvia Hameter.
privat

Margit Gattinger hatte sich alles so schön überlegt: Mit Anfang 2020 wollte sie ihre Kundinnen und Kunden im neuen Frisiersalon in der Daniel-Gran-Straße empfangen. Doch dann kam alles anders. Noch im alten Jahr brach sich die Friseur-Meisterin die rechte Hand, dann verließ sie eine langjährige Mitarbeiterin.

Doch Margit Gattinger gab nicht auf. Mit einer Betriebshilfe und tatkräftig unterstützt von Mitarbeiterin Melitta Krenn kam die Friseurin trotz Handicaps über die Runden. Kaum war die Ballsaison frisiert, kam Corona. Während des Lockdowns wagte die Kämpfernatur die Übersiedlung, stellte eine neue Mitarbeiterin ein – und hat es geschafft. „Mitarbeiter und Kunden fühlen sich hier sehr wohl“, strahlt die Friseurin bei der kleinen Eröffnungsfeier im neuen Salon.