Gefährliche Parker sorgen für Problem im Alltag . Florianis haben oft mit blockierten Zufahrten und verparkten Hydranten zu kämpfen. Das kostet wertvolle Zeit.

Von Thomas Werth. Erstellt am 26. März 2019 (04:01)
FF St. Pölten-Stadt
Mit einem Rangierroller kann sich die Feuerwehr helfen und Autos entfernen, die sie behindern.

Im Notfall kann jede Sekunde Leben retten. Umso ärgerlicher und gefährlicher ist es, wenn der Feuerwehr bei einem Einsatz Steine in den Weg gelegt werden. Zuletzt blockierten beim Brand im Ärztezentrum in der Julius-Raab-Promenade zwei geparkte Pkw einen Notausgang fast zur Gänze. „Bei einer Evakuierung des angrenzenden Einkaufszentrums hätte es schnell zu Problemen kommen können“, berichtet Maximilian Korten von der Stadtfeuerwehr.

Für Martin Bartos vom Abschnittsfeuerwehrkommando sind solche Vorfälle keine Seltenheit: „Wir stoßen bei unseren Einsätzen in der Stadt auf so manches Hindernis.“ Nicht nur Hydranten werden verstellt, sondern auch Feuerwehr-Abstellflächen oder wichtige Angriffswege. „Diese dienen dazu, schnell vorzudringen, wenn jede Sekunde zählt.“

Um sich dennoch Zugang zu verschaffen, nutzt die Feuerwehr Rangierroller, mit denen sie Fahrzeuge schnell beiseite stellen kann. „Alles wird dokumentiert und im Bedarfsfall die Polizei informiert, um rechtliche Schritte einzuleiten“, erklärt Bartos. Er appelliert an die Verkehrsteilnehmer: „Bitte die Fahrzeuge nicht unbedacht an wichtigen Orten abstellen, damit im Einsatzfall keine Zeit verloren geht.“