Josef Friedrich Sochurek zeigt Kultur ohne Grenzen. Der St. Pöltner Künstler Josef Friedrich Sochurek zeigt seine Werke bei einer internationalen Wanderausstellung.

Von Beate Steiner. Erstellt am 18. August 2019 (04:48)
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International unterwegs ist derzeit der St. Pöltner Künstler Josef Friedrich Sochurek. Noch bis Mitte September sind seine farbenprächtigen Bilder und Objekte unter dem Titel „Play of Colors“ in Schloss Königshain zu sehen, das liegt in der Nähe von Görlitz im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien.

Die deutsche Textilkünstlerin Gisela Hafer eröffnete die Ausstellung im Juli. Sie war es auch, die den St. Pöltner Künstler nach Königshain gebracht hatte. Denn im Herbst vergangenen Jahres wirkte J. F. Sochurek an einem Kunstprojekt in Zittau mit, das Gisela Hafer kuratierte.

Zittau, eine Stadt nahe bei Görlitz, bewirbt sich als Europäische Kulturhauptstadt 2025 und promotet diese Kandidatur mit der Exposition „Grenzraum knüpft Verbindungen“, für die Künstler aus Polen, Tschechien, Italien, Slowenien und Deutschland Bilder und Objekte geschaffen haben, und als österreichischer Vertreter Josef Friedrich Sochurek. Der St. Pöltner gestaltete in Zittau einige Kunstwerke, die sich mit der sächsischen Kleinstadt beschäftigen und noch bis Ende August im dortigen städtischen Museum zu sehen sind.

Danach wird die Ausstellung an die Orte „wandern“, aus
denen die beteiligten Künstler kommen und nächstes Jahr auch in St. Pölten zu sehen sein – der Stadt, die hofft, als Kulturhauptstadt Vorgängerin von Zittau zu werden.