Kinderspielsstadt als eine Welt für die Jüngsten. Am Domareal können Mädchen und Buben selbst probieren, wie eine Stadt funktioniert.

Von Beate Steiner. Erstellt am 08. September 2019 (13:57)
Steiner
Organisatoren und Unterstützer freuen sich auf die Kinderspielstadt: Tina und Andreas Neulinger, Claudia Wittmann, Anita Nussmüller, Doris Hawel, Florian Haiderer, Annelies Seidl, Matthias Weiländer und Markus Mucha.

„Das ist eines der schönsten Projekte in der Stadt“, freut sich Marketing-St. Pölten-Chef Matthias Weiländer auf die Kinderspielstadt. Insgesamt fünf Organisationen werden dafür sorgen, dass am Samstag, 21. September, das gesamte Domareal von tausenden Kindern belebt wird. Der Nachwuchs kann sich einen Nachmittag damit beschäftigen, wie das Leben in einer Stadt funktioniert. „Dazu gehören Banken, Müllabfuhr, Handwerksbetriebe, Kirchen, Einsatzorganisationen, Vereine.

Tanja Wagner
Auch kleine Polizisten sind wieder im Einsatz.

Die Kinder können in diesen Betrieben oder Organisationen tätig sein. Sie können Geld verdienen, oder sie können Geld ausgeben“, erklärt Anita Nussmüller, pädagogische Leiterin der Veranstaltung.
Die Stadtgestalter arbeiten mit richtigem Material, lernen zum Beispiel von Elektriker Neulinger, warum das Lamperl leuchtet, dürfen Stoffe bedrucken, massieren, reiten, erfahren, wie ein Polizist den Verkehr regelt, ein Sanitäter Verletzte versorgt oder die Feuerwehr einen Brand löscht.

Jedes Kind erhält ein Startkapital von sechs Spielmünzen, das es ausgeben kann, zum Beispiel für eine neue Frisur, oder vermehren kann, zum Beispiel beim Frisieren der Mama. Die Sparkasse übernimmt die Spielgeld-Ausgabe sowie -Rücknahme.
Insgesamt sind über 30 Stationen an diesem Nachmittag geöffnet. „Alles ist an einem Nachmittag nicht zu schaffen“, empfiehlt Anita Nussmüller Besuchern, sich über das Programm im Vorfeld zu informieren, auf www.kinderspielstadt.at