Michael Duscher: „Ein logischer Schritt“. Nach dem Auslaufen seines Vertrags mit dem „Büro 2024“ wird Michael Duscher 2020 Geschäftsführer der NÖ-Werbung. Mit der NÖN sprach er über seine Beweggründe.

Von Thomas Werth. Erstellt am 05. Juni 2019 (16:02)
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Michael Duscher ist ab 2020 Chef der NÖ Werbung.

Als Geschäftsführer der NÖ Kulturlandeshauptstadt St. Pölten GmbH arbeitet Michael Duscher noch an der Finalisierung zur Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas. Im Jänner folgt ein Karrieresprung.

Während Geschäftsführer Albrecht Großberger und Projektleiter Jakob Redl nach einem positiven Entscheid für Führungsaufgaben zur Verfügung stehen, wechselt Duscher nach Auslaufen des Vertrags zur NÖ-Werbung. Wer ihm nachfolgt, ist noch unklar. Wie es zum Wechsel kam und wie es weitergeht, darüber sprach er mit der NÖN.

NÖN: War schon länger geplant, dass Sie nach der Bewerbungszeit das „Büro 2024“ verlassen?
Michael Duscher: Im Bewerbungsprozess zur Kulturhauptstadt gab und gibt es viele Schnittmengen mit dem Tourismus, sodass sich dieser Schritt für mich als gelernten Touristiker sehr logisch ergeben hat. Es schließt sich gewissermaßen ein Kreis. Es ist eine reizvolle Aufgabe, in der ich meine Erfahrungen aus Tourismus und Kultur für NÖ gewinnbringend einsetzen kann.

Werden Sie im Falle einer positiven Bewerbung dem Projekt Kulturhauptstadt in irgendeiner Form erhalten bleiben?
Ich werde einerseits die NÖ-Werbung als Miteigentümerin der NÖ Kulturlandeshauptstadt St. Pölten GmbH in der Generalversammlung vertreten. Andererseits sehe ich durch meine Besetzung die Chance, die Bewerbung St. Pöltens nochmals strategisch zu stärken, da der Tourismus besser eingebunden und Synergien zwischen Tourismus und Kultur stärker genutzt werden können. Für die Stadt ist mein Wechsel mit der Möglichkeit verknüpft, sie als Tourismusdesti nation künftig noch besser zu positionieren.

Welche Aufgaben kommen in der NÖ-Werbung auf Sie zu?
Als Geschäftsführer zeichne ich für die inhaltliche, organisatorische und personelle Leitung verantwortlich. Dazu zählt auch die externe Kommunikation mit für den Tourismus relevanten Stakeholdern – klarerweise auch mit jenen der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas.