St. Pölten

Erstellt am 07. Februar 2019, 06:53

von Thomas Werth

Michael Schwanda geht zurück ins Gericht. Michael Schwanda leitet ab April das Landesgericht. Noch ist er Sektionschef im Justizministerium.

Michael Schwanda ist Nachfolger von Franz Cutka am St. Pöltner Landesgericht.  |  Krpelan

Der Wiener Michael Schwanda (51) wird neuer Präsident des Landesgerichts St. Pölten. Bundespräsident Alexander van der Bellen ernannte den 51-Jährigen auf Vorschlag von Minister Josef Moser zum Nachfolger von Franz Cutka, der Anfang Februar nach 36 Jahren an St. Pöltner Gerichten seinen Ruhestand antrat. Schwanda war der Top-Kandidat: Er wurde von zwei richterlichen Personalsenaten jeweils an erster Stelle gereiht.

Der 51-Jährige ist aktuell noch Sektionschef im Justizministerium und freut sich sehr „wieder in die Rechtsprechung zurückzukehren und die Leitung des Landesgerichtes zu übernehmen“. Er wird aber erst im April nach St. Pölten kommen. „Ich habe in meinem großen Zuständigkeitsbereich noch Projekte abzuschließen“, erklärt Schwanda.

Interimistisch wird das Landesgericht von Vizepräsidentin Andrea Humer geleitet. „Es ist bei ihr in besten Händen“, weiß der Wiener.