St. Pölten

Erstellt am 14. Juni 2018, 05:36

von Beate Steiner

Pause im Zwist um Kohnhaus-Baustelle. Streitparteien in Auseinandersetzung um beschädigtes Bühne-im-Hof-Haus suchen im Juni nach Vereinbarung.

Durch den Abriss des „Kohnhauses“ entstanden beträchtliche Schäden am Nebengebäude.  |  NOEN, Steiner

Die Linzer Straße und mit ihr die Bühne im Hof und auch das MacLaren‘s Pub schrammten Anfang Juni nur knapp einer Sperre vorbei. Auslöser war ein Rechtsstreit. Beim Abriss des Kohn-Hauses in der Linzer Straße 20 war das angrenzende Haus Linzer Straße 18 beschädigt worden – das Gericht und infolge die Baubehörde wollten wegen Gefahr im Verzug das Areal sperren.

Die Eskalation konnte abgewendet werden, die Streitparteien einigten sich, dass „keine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben“ für die besteht, die die Bühne im Hof betreten oder durch die Linzer Straße fahren.

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Bei einer Gerichtsverhandlung wurde nun beschlossen, dass die Kontrahenten in Vergleichsverhandlungen einsteigen werden. „Das bedeutet, dass wir das Problem umreißen werden und schauen, ob es eine Lösung gibt im Hinblick auf das zu sanierende Gebäude“, erklärt Andreas Rudolph, Anwalt der Eigentümer des beschädigten Hauses.

Ob und wie das funktioniert, soll im Juni ausgelotet werden. „Bis dahin werden keine Maßnahmen gesetzt, so keine gerichtlichen oder verwaltungsbehördlichen Fristen laufen“, sagt Andreas Rudolph.