Tierklinik schließt Versorgungslücke. Im Mai eröffnet moderne Einrichtung für Hunde und Katzen. In erster Ausbaustufe können bis zu 15 Ärzte dort arbeiten.

Von Thomas Werth. Erstellt am 19. Februar 2019 (06:02)
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Thomas Wiebogen (l.) und Martin Riegler eröffnen im Süden St. Pöltens im Mai eine Tierklinik.

Lange Fahrten nach Wien oder Hollabrunn gehören für Herrl und Frauchen mit tierischen Patienten bald der Vergangenheit an: Anfang Mai eröffnet nämlich im Betriebsgebiet NOE Central eine Tierklinik. Auf 500 Quadratmetern wird sie im Süden St. Pöltens zwei OP-Säle, vier Ordinationsräume sowie ein eigenes Labor beherbergen, wo auch Computertomograph, Endoskop und Herzultraschall zum Einsatz kommen. „Die Klinik wird vollausgestattet sein“, kündigen die beiden Geschäftsführer Martin Riegler (36) und Thomas Wiebogen (33) an.

Zu Beginn werden drei Tierärzte vor Ort sein. Platz ist in der ersten Ausbaustufe für bis zu 15 Veterinäre. „Wird die Tierklinik gut angenommen, können wir das Gebäude noch zwei Mal ausbauen und auf 2.000 Quadratmeter erweitern“, so Wiebogen, der zuvor Geschäftsführer der Tierklinik Korneuburg war.

Die Tierklinik wird neben Kernöffnungszeiten bei Notfällen rund um die Uhr für Patienten da sein. „Wir sehen uns als Ergänzung zu den vorhandenen Tierärzten. Wir schließen eine Versorgungslücke, bieten Leistungen an, die es dort nicht gibt, und sind für die komplizierteren Fälle da“, so Riegler.

Das Duo, das sich aus seiner gemeinsamen Studienzeit kennt, rechnet damit, dass die Tierklinik ein großes Einzugsgebiet haben wird. „Jetzt müssen Tierhalter bis zu einer Stunde lang zu einer derartigen Einrichtung fahren. Daher ist die zentrale Lage in Niederösterreich vorteilhaft“, so Riegler.