Bombendrohungen an Gerichte: Ämter für Verfassungsschutz ermitteln

Aktualisiert am 30. Juni 2022 | 12:04
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Landesgericht St. Pölten
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER
Bei Bombendrohung am Landesgericht St. Pölten am Montag wurden alle Personen im Gebäude wurden evakuiert. Sprengstoffexperten der Polizei durchsuchten das Gericht. Auch in Graz und Wien kam es zu derartigen Drohungen. Derzeit ermitteln die Landesämter für Verfassungsschutz aus Niederösterreich, Wien und Steiermark, da immer dasselbe Mail verschickt wurde.

Derzeit ermitteln die Landesämter für Verfassungsschutz aus Niederösterreich, Wien und Steiermark, da immer dasselbe Mail mit der Bombendrohung verschickt wurde. So waren neben dem St. Pöltner Landesgericht auch noch das Grazer und Wiener Landesgericht und eine Magistratsabteilung in Wien betroffen, wie Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner bestätigt.

Im Grazer Straflandesgericht musste am Montagvormittag wegen der Drohung ein Jihadisten-Prozess unterbrochen werden. Verbindungen zur Drohung sind nicht auszuschließen. Aufgrund laufender Ermittlungen könne man derzeit noch nicht mehr sagen, ein antisemitischer-islamistischer Hintergrund wird aber derzeit vermutet.