Eichinger erstmals im Musikverein

Erstellt am 25. August 2017 | 05:02
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Pianist Karl Eichinger spielt 2018 auch in den USA und China. Für ihn ist Musik der schönste Weg, unter Einbeziehung von Körper, Geist und Seele Gefühle zu kommunizieren.
Foto: NOEN, privat
2018 gibt es für den St. Pöltner Pianisten gemeinsam mit den Wiener Instrumentalsolisten eine Premiere.

Auf ein ganz besonderes Konzert darf sich Karl Eichinger 2018 freuen: Erstmals in seiner musikalischen Laufbahn wird der St. Pöltner an seinem Klavier im Wiener Musikverein auftreten. „Es war ganz einfach, ich habe angefragt und bald darauf eine Bestätigung bekommen“, so Eichinger.

Die Organisation sei bei manchen kleineren Konzerten nicht so unkompliziert. Das Konzert wird im Herbst gemeinsam mit seinem Ensemble, den Wiener Instrumentalsolisten, stattfinden. Gespielt werden Werke des 20. Jahrhunderts. Alban Berg, Igor Strawinsky, Paul Hindemith und Fritz Kreisler stehen am Programm. Schauspieler Peter Matic wird dazu Texte rezitieren. Aber nicht nur im Musikverein wird der St. Pöltner zu hören sein.

20 bis 30 Konzerte pro Jahr

Ein weiteres Highlight ist am 24. Juli im Brucknerhaus in Linz geplant. Auch dort tritt Eichinger mit den Wiener Instrumentalsolisten auf und spielt ein von Jazz inspiriertes Programm mit Werken von Gershwin, Bernstein und Bonneau. Eichingers Klavierspiel wird 2018 auch im Ausland zu hören sein. Eine Tournee mit zwei Auftritten in den USA, einem in Kanada sowie einem in Mexiko sind geplant. Sechs Konzerte spielt der St. Pöltner auch in China. Neben diesen Highlights stehen unter anderem noch Konzerte im Stift Lilienfeld sowie in Bad Schallerbach und in Zwettl auf dem Programm.

Insgesamt spielt Eichinger zwischen 20 und 30 Konzerte pro Jahr. Eine besondere Herausforderung ist für ihn das Zusammenspiel mit einem großen Orchester. „Es gibt nur ein bis zwei Proben und man muss zu 150 Prozent vorbereitet sein. Hinzu kommt, dass man als Solist alles auswendig spielt“, sagt der St. Pöltner, der auch seit 1992 am Borg unterrichtet.

Drei bis vier Stunden täglich übt der Pianist. „Das ist für mich wie eine Katharsis – eine innere Reinigung“, sagt Eichinger.