Stadler: Österreichs Wirtschaft an "Meck-Pomm" interessiert

Erstellt am 28. September 2012 | 13:59
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
stadler.jpg
Foto: NOEN
Intensivierung der Beziehungen zu Deutschland nordöstlichsten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wird angestrebt. St. Pöltens Bürgermeister untermauerte in Rostock zudem, dass die Logistikfirmen der NÖ Landeshauptstadt sich zunehmend in Richtung Ostseeraum orientieren.
Die österreichische Wirtschaft will ihre Beziehungen zum deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern intensivieren. Dabei sei vor allem der Bereich Logistik von Interesse, sagte der Bürgermeister von St. Pölten, Matthias Stadler, zum Abschluss einer viertägigen Informationsreise einer 35-köpfigen Delegation durch den deutschen Nordosten am Freitag.

Mehrere große Logistikbetriebe seien in der NÖ Landeshauptstadt beheimatet, sie orientieren sich nach Worten Stadlers zunehmend in Richtung Ostseeraum. Dabei spiele die Hafeninfrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern eine große Rolle. Von den Häfen könnten auch weltweit tätige Firmen profitieren.

Dazu gehörten beispielsweise Maschinenbauer, Hausausstatter oder Hersteller von Sanitäranlagen. Im Jahr 2011 wurden zwischen Österreich und Mecklenburg-Vorpommern Güter im Wert von 370 Millionen Euro ausgetauscht - Tendenz steigend. Mecklenburg-Vorpommern ist eines der ärmsten und strukturschwächsten deutschen Bundesländer.