Lustige Sprüche informieren vor St. Pöltens Baugruben. Auf lustig formulierten Plakaten informieren das Technische Büro und Marketing St. Pölten über Bauarbeiten.

Von Beate Steiner. Erstellt am 09. Juli 2020 (05:13)
Matthias Weiländer und Baudirektor Wolfgang Lengauer mit Wolfgang Mayer und Franz Steininger von der Strabag sowie Stefan Wittmann und Martin Petermann vom Technischen Büro bei der Baustelle.
Steiner

Das „Ohr des Bürgermeisters“ ist verdeckt: Massive Schutzwände grenzen die Baugräben am Riemerplatz ab und lassen die markante Skulptur verschwinden. Aufmerksamkeit erregen stattdessen Spruchbänder auf den Gittern: „Service für DatenDurstige“ soll heißen, dass da Breitbandinternet verlegt wird, oder „frische Pipeline“, dass hier bald glasklares Trinkwasser durch neue Leitungen fließt.

Organisiert hat die heitere Stadtmöblierung Marketing-St. Pölten-Geschäftsführer Matthias Weiländer, der die betroffenen Anrainer und Besucher der Stadt informieren will, dass die – notwendigen – Unannehmlichkeiten zwei Vorteile bringen werden, „die Infrastruktur der innerstädtischen Immobilien wird modernisiert. Dazu kommt eine elegante, stilvolle neue Pflasterung.“

Weiländer möchte mit der Aktion auch Lob aussprechen und zwar für „die Koordinationsleistung von insgesamt sieben Einbautenträgern vom Technischen Büro des Magistrats und die permanente Aufrechterhaltung der Haus- und Geschäftszugänge durch die bauausführende Firma Strabag.“

Die Arbeiten am Riemerplatz dauern planmäßig bis Mitte Oktober, nächstes Jahr wird dann gepflastert.