Mert Cosmus: „Stressigste und schönste Zeit“. Der St. Pöltner Mert Cosmus schaffte es bis in die Final-Shows. An Stimme will er weiterarbeiten.

Von Anna Maria Backnecht. Erstellt am 23. April 2021 (04:23)
Der St. Pöltner Mert Cosmus eroberte bei Starmania viele Herzen.
ORF/Hans Leitner

Vom heimlichen Singen in seinem Zimmer bis in die erste Final-Show auf Europas größter TV-Bühne – das hat der 21-jährige St. Pöltner Mert Cosmus geschafft.

Mit dem Balladen-Klassiker „Unbreak My Heart“ von Toni Braxton bewies Mert dann am vergangenen Freitag wieder viel Gefühl. Der „ungeschliffene Diamant“, wie ihn Juror Tim Bendzko nannte, berührte die Herzen der Jury. Sein „Weiter-Ticket“ reichte schlussendlich nicht für den Einzug ins große Finale.

„Der enorme Druck fiel sofort von meinen Schultern. Ich bin unendlich dankbar für dieses großartige Erlebnis.“ Mert Cosmus

Die Starmania-Reise ist für Mert zwar nun zu Ende, nicht aber seine Reise in die Welt der Musik: „Das ist nicht das letzte Mal, dass ihr von mir hört. Das ist erst der Anfang“, verkündete das Gesangstalent via Instagram.

Über das Ausscheiden war der Ex-Starmaniac ein wenig traurig, aber auch erleichtert. „Der enorme Druck fiel sofort von meinen Schultern. Ich bin trotzdem unendlich dankbar für dieses großartige Erlebnis“, erzählt das Stimmwunder im NÖN-Gespräch. Von seiner Zeit bei der Casting-Show nimmt er durchwegs positive Erfahrungen mit. Die Teilnahme bei Starmania zählt er zur „stressigsten und zugleich schönsten Zeit“ seines Lebens. Er glaubt nun an sein Können und habe viel dazugelernt, auch Gesangstechniken, die er davor nicht kannte.

Nach der zweiten Live-Show gab es für den jungen Sänger einen Moment, als ihm der Stress und die öffentliche Aufmerksamkeit um seine Person zu viel wurden. „Ich bekam einen Tag frei und besuchte meine Familie in St. Pölten. Das tat gut, so habe ich wieder einen freien Kopf bekommen“, erinnert sich Mert.

Derzeit schmiedet der 21-Jährige Zukunftspläne. Er will neben seinem Job als Assistent der Geschäftsführung eines Wiener Umzugsunternehmens weiterhin Musik machen. Ein Jahr lang wird er Gesangsunterricht nehmen, seine Stimme bilden und selbst Songs schreiben. „Balladen, sanfter Pop, auch Deutschpop“, in diese Richtung wird der Sänger seine Musikkarriere lenken.