Lukas Renz: Ein Wilhelmsburger im Forbes-Ranking der "Top 30"

Erstellt am 17. November 2022 | 05:27
Lesezeit: 2 Min
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Der 27-jährige Lukas Renz schaffte es in das Ranking der besten 30 unter 30.
Foto: Christine Rechling
Das renommierte Magazin reiht Wilhelmsburger unter den besten 30 unter 30.

Lukas Renz macht als Gründer gleich in mehreren Branchen von sich reden: mit der Getränkemarke Bärnstein, dem Start-up HydroSolid oder mit dem Consulting-Unternehmen „HaRe“. Jetzt wurde sogar das renommierte Forbes-Magazin auf den Wilhelmsburger aufmerksam und nahm ihn in ihre Liste der besten 30 unter 30 im deutschsprachigen Raum auf.

„Die Auszeichnung spricht für die Arbeit meines ganzen Teams“, freut sich der 27-Jährige. „Es ist eine Riesen-Wertschätzung, man ackert wie ein Verrückter Tag und Nacht, diese schlaflosen Nächte sieht niemand. Deswegen ist es dann schön, so eine Anerkennung zu bekommen.“ 35 Personen beschäftigt Renz mittlerweile.

Momentan besonders gefragt ist sein Unterfangen „HydroSolid“, angesiedelt in Wilhelmsburg. Im Forbes-Magazin als „Green Deeptech-Startup“ beschrieben, wird mit Technologie aus der Raumfahrt viel Wasserstoff in geringem Volumen gespeichert. HydroSolid wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Bestes Greentech-Start-up, Bester Businessplan Österreichs, Bestes Start-up Österreich 2022 und Marke des Jahres.

Gerade seit dem Ukrainekrieg und der damit einhergehenden Energiekrise sei die Wasserstoff-Technologie stark gefragt, erzählt Renz. Mit HydroSolid will er einen Beitrag gegen die Klimakrise liefern: „Wir sind alle im Wohlstand aufgewachsen, aber die größten Herausforderungen kommen noch auf uns zu.“

Nominiert für das Ranking wurde Renz gleich von mehreren Personen. Gegen 1.700 Einreichungen musste er sich durchsetzen, doch letztendlich konnte er die Jury überzeugen.