Stronach schlug zu

Erstellt am 28. Jänner 2013 | 00:00
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_5333412_wwa03nb_nachbargauer_gr1sp.jpg
Foto: NOEN
Kandidatur / Team Stronach fischte in SP-Kreisen: Karl Vogl sagte ab, Helmut Nachbargauer entschied sich indes für die „Team-Arbeit“.

BEZIRK ST. PÖLTEN / Auf Nachfrage der NÖN bestätigte der Ober-Grafendorfer SP-Altbürgermeister Karl Vogl das Interesse des Team Stronachs an seiner Person. Vogl hatte mehrmals ein Angebot von Stronach bekommen, zuletzt aber eine Einladung in die Parteizentrale in Baden abgelehnt.

„Ich bin endgültig geheilt von der Politik“, fühle sich Vogl zwar geehrt durch das Interesse an seiner Person, habe er aber abgesagt. „Ich bin zu sehr der Ideologie der Sozialdemokratie verhaftet, um für eine andere Partei zu kandidieren“, begründet Vogl weiters das Nein zur Kandidatur. Der Altbürgermeister, der von der aktuellen SP-Bundesregierung enttäuscht ist, gibt aber zu, dass ihn die Politik nach wie vor reizen würde. „In der Politik gibt es noch immer sehr viel zu bewegen“, gehen Vogl auch nach 53 Jahren als „homo politicus“ die Ideen nicht aus.

Für eine Überraschung sorgte der Neulengbacher Helmut Nachbargauer: Er ist Spitzenkandidat des Teams Stronach im Bezirk. Nachbargauer ist erst vor wenigen Wochen aus der SP ausgeschieden, bleibt aber im Gemeinderat.

Die Entscheidung für die Mitarbeit bei Stronach sei simpel gewesen: „Ich habe überlegt, ob ich überhaupt mit der Politik aufhöre oder ob ich etwas Neues mache. Zufällig habe ich jemanden vom Team Stronach kennengelernt und mir das Programm angeschaut. Das Programm ist gut, daher habe ich mich entschieden zu kandidieren. Ich werde versuchen, im Raum St. Pölten einiges zu bewegen.“

Bei einem Treffen mit Frank Stronach am Samstag wurden Details besprochen.