Symposium zur Raumplanung: Ausgedünnt. Eingestellt. Stillgelegt.

Erstellt am 31. Oktober 2013 | 14:18
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Foto: NOEN
Was kann der öffentliche Verkehr im ländlichen Raum? Diese Frage wird im Rahmen des Symposiums " Ausgedünnt. Eingestellt. Stillgelegt." näher thematisiert.
Während die Fahrgastzahlen des öffentlichen Verkehrs in den heimischen Ballungsgebieten steigen,
sind sie im ländlichen Raum rückläufig. 80 Prozent der niederösterreichischen PendlerInnen, die in Wien beschäftigt sind, fahren mit dem Auto zur Arbeit. Dies geht einher mit der Stilllegung von Bahnstrecken, der Ausdünnung von Fahrplänen und der Ignoranz gegenüber erprobten
Verbesserungsstrategien.

Österreich blickt auf eine jahrzehntelange Bevorrangung des Autoverkehrs zurück, die dem Land die dritthöchste Autobahndichte innerhalb der EU bescherte. Gleichzeitig wurden Investitionen im öffentlichen Verkehr verabsäumt: Österreich hat ein nur halb so dichtes Schienennetz wie die Schweiz.

Das Symposium stellt einer Analyse der gegenwärtigen Situation in Niederösterreich in- und ausländische best practices gegenüber, die zeigen, dass auch in peripheren Regionen ein attraktiver öffentlicher Verkehr möglich ist. Denn Bahn und Bus sind maßgeblich für die Lebensqualität und eine nachhaltige Siedlungsentwicklung im ländlichen Raum.

Was kann der öffentliche Verkehr im ländlichen Raum?

Termin: Donnerstag, 21. November 2013, 13 – 18 h
Ort: NÖ Landesbibliothek, Vortragssaal, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten
Konzept und Moderation: Reinhard Seiß
Veranstalter: ORTE Architekturnetzwerk NÖ