Strabag startet mit Bau ihrer NÖ-Zentrale in St. Pölten. Im ersten Halbjahr 2021 sollen Arbeiten an Gebäuden für 200 Mitarbeiter beginnen.

Von Max Steiner und Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 02. Dezember 2020 (09:47)
Strabag Symbolbild
APA/HERBERT P. OCZERET

Ihre neue Niederösterreich-Zentrale beginnt die Strabag im nächsten Jahr im Süden St. Pöltens zu bauen. Weil „uns unsere derzeitigen Häuser in St. Pölten zu klein geworden sind“, wie Direktionsleiter Hans Kirchknopf damals erklärte, hatte sich der Baukonzern dafür bereits vor zwei Jahren die letzten 30.000 Quadratmeter im Betriebsgebiet NOE Central gesichert. „Wir wollten unbedingt das Areal westlich der B 20 aufgrund der Anbindung zur künftigen S 34“, erklärte einst Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE.

Der Bau von Bürogebäude, Lager- und Werkshallen sowie einem Parkdeck am neuen Standort soll nach der Planungsphase und einer Corona-Verzögerung nun im ersten Halbjahr 2021 starten, bestätigt Konzernsprecherin Marianne Jakl entsprechende Berichte. Büros samt Open Spaces für rund 200 Mitarbeiter werden dort zur Verfügung stehen. Dazu würden auch Bereiche für Techniker und Bauleitung geschaffen, „damit sie neben ihren Baustellen auch im neuen Standort einen guten Arbeitsplatz haben“.

Eine Photovoltaik-Anlage soll dabei helfen, den neuen Standort entsprechend der Konzernstrategie möglichst nachhaltig und energieeffizient zu betreiben. Die Installierung der Anlage will das Bauunternehmen, das Leistungen entlang der gesamten Bauwertschöpfungskette anbietet, wie viele andere Arbeiten gleich selbst erledigen.