St. Pölten: Hunde-Schnauze mit Kabelbinder verstümmelt. Mini-Chihuahua Carrie wurde nach Monaten des Martyriums gerettet und ins St. Pöltner Tierheim gebracht.

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 13. September 2019 (10:14)

Offenbar war Carrie ihren jungen Besitzern zu vorlaut. Auf jeden Fall griffen sie zu drastischen Mittel. Sie banden Kabelbinder so oft um das Maul, dass vom Gewebe rund um die Schnauze der 8-jährigen Chihuahua-Hündin kaum noch etwas übrig ist. Die Wunde ist so tief, dass Knochen und sogar die Reißzähne frei liegen. 

Nadja Straubinger
Das Gewebe um die Schnauze hat sich in vielen Wochen aufgelöst.

"Glücklicherweise nahm sich nun ein Dame der gequälten Hündin an und brachte sie zu uns in Tierheim", ist Tierheim-Leiter Davor Stojanovic erleichtert. In seiner Laufbahn, in der er aber schon viel erlebt hat, habe er aber noch nie einen so grausamen Fall von Tierquälerei gesehen. Er ist froh, dass sich jemand um Carrie angenommen hat. Die Nachbarin holte das Tier von dem jungen Paar und bekam sogar den Impfpass ausgehändigt.

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Hündin Carrie musste unglaubliche Qualen erleiden.

Carrie braucht nun eine kostspielige Operation und ist aktuell auf dem Weg in die Tierklinik der VetMed in Wien.

Mehr lest ihr in der nächsten Print-Ausgabe der St. Pöltner NÖN.