Schwan „Momo“ ist vom Haken. Tier war schwer verletzt wegen Angelhaken im Schnabel.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 25. April 2019 (06:18)

Happy End für Schwan „Momo“. Das von seinen Rettern so getaufte Tier war mehrere Tage schwer verletzt mit einem Angelhaken im Schnabel in der Traisen beim Regierungsviertel geschwommen. Nach dem beherzten Eingreifen von zwei Frauen geht es ihm wieder gut.

Da weder Polizei noch Feuerwehr „Momo“ fangen konnten, wandte sich der Verein Hunde-Such-Hilfe an Jeanine Strassner vom Tierschutzverein Hundesuche und Sonja Korsitzky von der Tierhilfe Hollabrunn. „Wir haben schon einige Tiere eingefangen und daher die entsprechende Ausrüstung“, erklärt Strassner, die sich mit Korsitzky an die Traisen begab.

Mit einer Wathose ging Strassner ins Wasser, während Korsitzky dem Tier mit einem Netz den Weg versperrte. Nah der erfolgreichen Fangaktion, war die nächste Herausforderung, einen Tierarzt zu finden. „Wir haben 15 Tierärzte und Tierkliniken angerufen, wurden aber von allen abgelehnt, da es sich um ein Wildtier handelt“, schildert Strassner. Erst im Tierambulatorium Oberlaa hatten die Frauen Glück. Die Arztkosten betragen allerdings 250 Euro. „Nach unserem Spendenaufruf haben sich schon ein paar hilfsbereite Leute gemeldet“, so Strassner.