St. Pölten

Erstellt am 16. Januar 2019, 04:24

von Mario Kern

Hauptstadtball: Halle B wird zur Hauptbühne. 5.500 Gäste feierten im bewährten Ambiente des VAZ. 2020 wird umgebaute Halle zum Mittelpunkt.

Beim NÖN-Empfang am Ball ließen sich Marketingleiter Robert Richter, Bürgermeister Matthias Stadler, Landtagspräsident Karl Wilfing, Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl und die „Frauenzimmer“ Viktoria Preiß, Victoria Kugler und Sabrina Veigel die NÖN-Krapfen schmecken.  |  Kern

Nach dem Ball ist vor dem Ball – getreu diesem Motto schmiedet das städtische Veranstaltungsservice bereits kurz nach dem Ball-Erfolg in diesem Jahr erste Ideen für den Hauptstadtball am 11. Jänner 2020. Im nächsten Jahr wird die Hauptbühne mit den Logen von der Halle C in die umgebaute Halle B übersiedelt.

Auf den Tanzparketts vor den heuer noch gewohnt angeordneten Bühnen sowie in der NÖN-Disko und im Warehouse vergnügten sich zur Freude von Cheforganisator Michael Bachel 5.500 Gäste. Lukullische Vielfalt für den Gaumen gab es an 25 Gastroständen und zum Abschied noch ein NÖN-Frühstück mit auf den Weg. Traditionsgemäß wurde erstmals der neue Landeshauptstadtwein ausgeschenkt. „Die St. Pöltnerin“ kredenzte das Winzerinnen-Quartett „Frauenzimmer“. Bachels persönliches Highlight war die Mitternachtseinlage mit Dom-organist Ludwig Lusser, DJ Andy Winkler, Tänzer Felix Röper und dem Europaballett. „Hut ab, das war ein würdiger Höhepunkt.“

„Den zusätzlichen Platz nutzen wir hauptsächlich, um dem Wohlfühlfaktor noch mehr Raum zu geben.“ Michael Bachel

Hinter den Kulissen sorgten diesmal 230 Mitarbeiter des Veranstaltungsservice, der Gastronomen und der Blaulicht-Organisationen für einen reibungslosen Ablauf, Sicherheit und medizinische Betreuung.

Für die Veranstalter geht die Arbeit nahtlos weiter: „Mit dem Zu- und Umbau des Veranstaltungszentrums werden wir das Raumkonzept umdrehen. Damit haben wir für 2020 mehr Möglichkeiten auf der größeren und vor allem höheren Bühne“, erläutert Michael Bachel. Dank des neuen Restaurants müsse der Gastrobereich künftig nicht mehr direkt in der Halle aufgebaut werden. Der gewonnene Platz bedeute aber nicht unbedingt viel mehr Ballgäste, betont Bachel. „Wir werden möglicherweise schon ein paar Tische mehr aufstellen können. Den zusätzlichen Platz nutzen wir hauptsächlich, um dem Wohlfühlfaktor noch mehr Raum zu geben.“ In den nächsten Monaten werde man auch noch weitere Optionen erwägen und intensiv am neuen Konzept arbeiten, so Bachel.