Neues Duo für Büro 2024. Großberger übernimmt Duschers Agenden, Mitterer wird kaufmännischer Geschäftsführer.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 06. Dezember 2019 (03:38)
Albrecht Großberger wird der neue interimistische operative Geschäftsführer des Büros St. Pölten 2024 und beerbt damit Michael Duscher (rechts), der mit Jahreswechsel neuer Geschäftsführer der NÖ-Werbung wird.
NÖN

Für die Planungen der NÖ Kulturhauptstadt St. Pölten 2024 wurden nun die Weichen bei der Geschäftsführung im Büro 2024 gestellt. Durch das Ausscheiden von Geschäftsführer Michael Duscher, der mit Jahresende in die NÖ-Werbung wechselt, musste der Gemeinderat die Nachfolge beschließen. Albrecht Großberger wird demnach interimistisch zum operativen und Stefan Mitterer zum kaufmännischen Geschäftsführer bestellt. Die Projektleitung liegt bei Jakob Redl, gemeinsam mit Carolin Riedelsberger und Bernadette Gugerell.

Groß war die Enttäuschung, als Bad Ischl und nicht St. Pölten zur Kulturhauptstadt Europas gewählt wurde. Dennoch richten sich die Blicke der Verantwortlichen bereits wieder nach vorne in Richtung NÖ Landeskulturhauptstadt 2024.

Planung von Kulturjahr steht auf dem Programm

„Jetzt gilt es, die Dynamik aus der Bewerbungsphase aufrechtzuerhalten und für die Zukunft der Stadt zu nutzen. Die vielen Rückmeldungen der letzten Wochen waren hier sehr ermutigend“, erklärt Duscher, der zukünftig auch als Gesellschafter des Büros St. Pölten 2024 an der Umsetzung mitarbeiten wird.

„Es geht darum, ausgehend von den Kernprojekten des Bid Book II die idealen Grundlagen für ein spannendes, anspruchsvolles, vielfältiges und internationales Kulturjahr 2024 zu entwickeln“, legt Großberger die neue Marschroute fest.

Das Büro St. Pölten 2024 wurde mit der inhaltlichen Begleitung der Kulturinfrastrukturprojekte beauftragt und kümmert sich ebenso um die Programmstrategie. Dazu zählen auch Maßnahmen bei den Lames-Gebäuden im Sonnenpark um 400.000 Euro und welche um 500.000 Euro, die eine bessere Verbindung zwischen Traisen, Kulturbezirk und Altstadt herstellen sollen.

Aber auch beim Festspielhaus soll sich etwas tun. Hier werden die nötigen Adaptierungen zu hundert Prozent vom Eigentümer, dem Land Niederösterreich, getragen.

Sobald der Plan für die NÖ Landeskulturhauptstadt 2024 fertiggestellt ist, werden die Stellen der Geschäftsführung sowie der künstlerischen Leitung ausgeschrieben. Damit können dann die künstlerische Detailprogrammierung sowie die operative Umsetzung beginnen.