Spur-Ausbau am Knoten St. Pölten. Auf- und Abfahrt der S 33 von und zur Westautobahn Richtung Salzburg werden verbreitert. Massive Staus bei Sperren auf A 1 sollen so der Vergangenheit angehören.

Von Thomas Werth. Erstellt am 25. Juni 2019 (06:05)
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Symbolbild

Wenn es auf der Westautobahn kracht, werden die S 33-Auf- und Abfahrten am Knoten St. Pölten rasch zum Nadelöhr. Die Asfinag plant daher nun einen Ausbau der Abfahrt Richtung Salzburg und der Auffahrt aus Salzburg. Beide bekommen eine zweite Fahrspur. 1,9 Millionen Euro investiert der Autobahnerhalter bis 2021. „Das soll die Leistungsfähigkeit für den Fall einer Umleitung verbessern – also wenn A 1 oder A 21 gesperrt sind“, erklärt Asfinag-Sprecher Walter Mocnik.

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Der Bau der zusätzlichen Fahrspuren ist ein Teil des großen Investitionspakets, das die Asfinag in den kommenden zwei Jahren bei St. Pölten umsetzt. Saniert wird außerdem die S 33 zwischen St. Pölten-Nord und dem Knoten St. Pölten. Diese Arbeiten umfassen die Erneuerung sämtlicher Auf- und Abfahrten am Knoten und der vorhandenen Brücken. Die Wildschutzzäune und die Leitschienen werden ausgetauscht, die Entwässerung wird ebenfalls verbessert.

Neuer Lärmschutz für Ratzersdorf

Im Zuge der Bauprojekts wird auch in den Lärmschutz in Ratzersdorf investiert. Asfinag und Stadt hatten sich darauf geeinigt, je die Hälfte des rund 800.000 Euro teuren Vorhabens zu zahlen. Neue Lärmschutzwände errichtet werden entlang der S

33 zwischen dem Gewerbegebiet und der Zwischenbrunner Straße.

 „Das soll die Leistungsfähigkeit für den Fall einer Umleitung verbessern – also wenn A 1 oder A 21 gesperrt sind.“ Walter Mocnik, Asfinag

 Bis 2021 wird auch an der Westautobahn für weitere 1,4 Millionen der Lärmschutz an der Südseite verbessert. Zwischen dem Knoten St. Pölten und der Abfahrt St. Pölten-Süd wird, wie bereits berichtet, an der Fahrbahn Richtung Wien die Lärmschutzwand um bis zu eineinhalb Meter erhöht. Damit sollen einige Wohnbereiche besser abgeschirmt werden.

Teilweise abgebaut wird hingegen die Wand auf der gegenüberliegenden Seite. Das ist nun möglich, weil sich unmittelbar dahinter der erst später von den ÖBB errichtete Lärmschutz für die Güterzugumfahrung befindet.