St. Pölten

Erstellt am 17. Dezember 2018, 15:21

von NÖN Redaktion

Wilfing: "Von Veszpréms lernen". Das ungarische Veszprém ist europäische Kulturhauptstadt 2023 – St. Pölten könnte Nachfolger werden. Die Landeshauptstadt hat sich für 2024 beworben. Landtagspräsident Karl Wilfing hat Veszprém besucht.

Landtagspräsident Karl Wilfing.  |  NÖ Landtag

Anlässlich einer Ordensverleihung war Landtagspräsident Karl Wilfing (ÖVP) kürzlich ins Komitat Veszprém eingeladen, das mit rund 344.000 Einwohnern eine der mittelgroßen regionalen Verwaltungseinheiten Ungarns darstellt.

„Die Hauptstadt des Komitats und eine der ältesten Städte Ungarns, Veszprém, wurde soeben zur europäischen Kulturhauptstadt 2023 gewählt. Der Weg bis zur endgültigen Wahl war kein einfacher, aber die Stadt Veszprém hat dazu gemeinsam mit dem Komitat große Anstrengungen unternommen, um nunmehr erfolgreich ihr Ziel zu erreichen“, sagt Wilfing nach dem Meinungsaustausch mit Imre Polgárdy, Vorsitzender des Komitats Veszprém.

St. Pölten hat sich für 2024 beworben.  |  NÖN

"Unterstützen Stadt nach unseren Möglichkeiten"

Österreich stellt im Jahr 2024 – also ein Jahr nach Ungarns Veszprém – die europäische Kulturhauptstadt. Niederösterreichs Landeshauptstadt St. Pölten ist dabei ein großer Favorit. „Wir unterstützen die Stadt nach all unseren Möglichkeiten. Ich habe daher in Veszprém enge Kontakte Veszprém geknüpft, die sehr gerne bereit sind, St. Pölten zu helfen und ihre Erfahrungen weiter zu geben, damit die Bewerbung um die heimische Kulturhauptstadt 2024 erfolgreich wird“, bringt Wilfing eine erfreuliche Botschaft aus Ungarn mit.

Entsprechende Treffen mit Vertretern St. Pöltens und Veszpréms wird der Landtagspräsident daher rasch unterstützen.