Regenbogenflagge gegen Diskriminierung in St. Pölten. Die Stadt St. Pölten hisst zur Unterstützung der LGBT-Community die Regenbogenflagge. Damit will sie im „Pride Month“ ein Zeichen setzen.

Von Niklas Zimmer. Erstellt am 13. Juni 2021 (10:28)
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Usercontent, Josef Vorlaufer

Die Regenbogenflagge weht im Juni am St. Pöltner Rathaus. Denn im sogenannten „Pride Month“ will die Stadt auf die noch immer regelmäßige Diskriminierung von homosexuellen und transsexuellen Menschen aufmerksam machen. Laut EU-Studie hätten im Jahr 2020 immer noch 43 Prozent der LGBT-Community diese persönlich erlebt.

Ebenfalls will man damit an den „Christopher Street Day“ erinnern. An diesen stürmte die New Yorker Polizei gewaltsam eine Schwulenbar, woraufhin sich die Bargäste der Verhaftung widersetzten. Zum Gedenken an diesen Tag finden im Juni verschiedene Regenbogenparaden statt, so auch in St. Pölten. Am Donnerstag, 17. Juni, veranstaltet die JG St. Pölten die erste Pride Parade St. Pöltens. Gestartet wird um 17 Uhr in der Kremser Gasse.