St. Pölten holt sich Tipps zur Stadtentwicklung. Zur Ausstellung „Der Blick von außen“ holt sich St. Pölten Tipps zur Stadtentwicklung von anderen Kommunen.

Von Beate Steiner. Erstellt am 21. Januar 2020 (04:04)
Sprachen im Stadtmuseum über Mobilität: Reinhard Seiß, Elisabeth Bader, Stadtplaner Jens de Buck, Martin Urwyler, ORTE-Geschäftsführerin Heidrun Schlögl, Marketa Gajzurova von mmcité Wien, Gemeinderat Mario Burger, Museumsdirektor Thomas Pulle und Stadtrat Harald Ludwig.
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Der Blick von außen wird vertieft, St. Pölten holt sich Tipps von Stadtplanern mit Best-Practice-Erfahrungen. Zu Beginn der Veranstaltungsreihe referierten im Stadtmuseum Martin Urwyler, Velo-Beauftragter der Schweizer Stadt Luzern, und die Kufsteiner Stadtbaumeisterin Elisabeth Bader zum Thema „Klimagerechte Mobilität“. Martin Urwyler präsentierte die mehrfach ausgezeichnete Rad-Offensive von Luzern.

Dort haben 44 Prozent der Haushalte kein Auto mehr. 45 Prozent der Luzerner nutzen die Öffis, mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind 14 Prozent, 41 Prozent fahren mit dem Auto – und stehen damit weniger im Stau als früher. Denn auch gegen Staus haben sich die Luzerner ein nachhaltiges Konzept einfallen lassen.

Die Tiroler Stadt Kufstein hat bemerkenswerte Lösungen für verkehrsberuhigte Areale. Stadtbaumeisterin Elisabeth Bader sprach über den Mehrwert von Begegnungszonen.

Die Diskussions- und Vortragsabende zur Stadtplanung ergänzen die Ausstellung „Der Blick von außen“, die der Stadtplaner und Publizist Reinhard Seiß im Auftrag der Stadt und des Architekturnetzwerks ORTE gestaltet hat und die noch bis Ende Februar zu sehen ist.

Die nächste Veranstaltung behandelt die „Herausforderungen für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt“, am Donnerstag, 30. Jänner, um 18 Uhr .