Raimitz bespielt Gwercher in Stattersdorf. Nach dem Schauspiel am Rathausplatz will Otto Raimitz auch mit dem Wirtshaus in Stattersdorf brillieren. Öffnung ist im November, Name ist noch nicht bekannt.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 06. April 2021 (18:16)
Ab November ist der Gwercher wieder offen. Dann in neuem Gewand und auch mit neuem Namen. Dafür sorgt Otto Raimitz mit Gesellschafter Patrick Kral und Kurt Ziegleder für den Eigentümer Egger (von links).
Martin Gruber-Dorninger, Martin Gruber-Dorninger

Die Tinte der Unterschrift unter dem Pachtvertrag ist nun trocken. Otto Raimitz übernimmt den Gwercher in Stattersdorf und eröffnet sein zweites „Spiel“ in der Landeshauptstadt. Wie es aussehen soll, weiß er schon. Wie es heißen soll, allerdings noch nicht.

„Der Gwercher war ein beliebtes Wirtshaus, das vor allem wegen seiner Mittagsmenüs gerne genutzt wurde. Dieses Angebot wollen wir auch weiterhin bieten.“

Läuft alles nach Plan, dann wird Raimitz im November sein zweites Restaurant in St. Pölten aufsperren. Der grunderneuerte Gwercher soll bei seinen Gästen ähnlich einschlagen wie das Schauspiel am Rathausplatz. „Es wird etwas entstehen, das St. Pölten noch nicht gesehen hat“, verspricht Raimitz. Dabei will er seinem „Spiele“-Stil treu bleiben. Ein ähnlich modernes Interieur wie beispielsweise im Schauspiel oder im neu eröffneten Marktspiel in Krems ist zu erwarten, 40 Mitarbeiter sollen im neuen Restaurant beschäftigt werden. Dazu ist aber ein großzügiger Umbau im ehemaligen Gwercher geplant. Im Vorjahr sperrte dort Martin Marchetti nach 13 Jahren endgültig zu.

Einige Dinge will Raimitz in seinem neuen Restaurant beibehalten: „Der Gwercher war ein beliebtes Wirtshaus, das vor allem wegen seiner Mittagsmenüs gerne genutzt wurde. Dieses Angebot wollen wir auch weiterhin bieten.“ Beibehalten will er auch die Möglichkeit, Hochzeitsfeiern, Zehrungen oder Tauffeiern in seinem Restaurant abzuhalten. Das ergibt sich aber ohnehin durch die unmittelbare Nähe zur Stattersdorfer Kirche.

Treu bleiben wird Raimitz seinem tageszeitlich angepassten Angebot mit eigener Frühstücks-, Mittags-, Nachmittags- und Abendkarte. Am Abend plant er zusätzlich Live-Musik. „Das heißt aber nicht, dass wir jetzt eine Disco werden. Wer aber tanzen will, der hat die Möglichkeit dazu“, so Raimitz. Generell will er sein neues „Spiel“ zu einem Restaurant für alle Altersklassen machen, „für 16- bis 80-Jährige“, wie er sagt.

Kral übernimmt Lokal als Gesellschafter

Chef vor Ort wird Patrick Kral, der auch Gesellschafter der Spiele-Dependance in Stattersdorf werden soll. „Ich freue mich sehr über diese tolle Aufgabe. Der Gwercher ist eine tolle Location mit vielen Möglichkeiten“, ist Kral bereits bis in die Haarspitzen motiviert. Froh ist auch Kurt Ziegleder, der für den Gebäude-Eigentümer Egger die Verhandlungen mit Raimitz führte, den er als neuen Pächter schätzt: „Raimitz ist ein bekannt guter Gastronom, der weiß, wie es geht.“

Offen ist also nur noch der Name des neuen Restaurants in Stattersdorf. Raimitz ist noch auf der Suche und will die NÖN-Leser bei der Namenssuche einbinden. „Ich bin auf die Vorschläge gespannt. Voraussetzung ist nur, dass der Name mit -Spiel endet.“