Allegro Vivo: Musik als Vademecum für die Seele. Der Kreutzersonate des Jahresregenten Ludwig van Beethoven in einer Streicherfassung von Christoph Ehrenfellner und der Uraufführung eines Divertimento-Auftragswerks von Roland Batik war die Eröffnung des Festivals Allegro Vivo am vergangenen Wochenende gewidmet, das samt Erfüllung aller Coronaauflagen in die 42. Saison startet.

Von Ewald Baringer. Erstellt am 12. August 2020 (00:19)

Am Pult der Academia Allegro Vivo verströmte Festivalleiter Vahid Khadem-Missagh freudigen Optimismus. Das diesjährige Motto „molto appassionato“ wird bis 20. September das Waldviertel beleben, das Publikum zeigte sich schon beim Auftakt in der Herz-Jesu-Kirche in Gmünd und in der Barockbibliothek Altenburg dankbar für die leidenschaftliche Realisierung des – etwas adaptierten – Programms.

Fazit: Musik ist eben doch ein unersetzliches Vademecum für die Seele.