Festival Retz: Man lässt sich nicht unterkriegen. Auch in Retz lässt man sich nicht unterkriegen, ganz im Gegenteil!

Von Ewald Baringer. Erstellt am 12. August 2020 (00:55)

Zur musikalischen Eröffnung des Festivals beschritt das Publikum unter dem Motto „Lux in tenebris“ einen vierteiligen Konzertpfad. Wunderbare Klänge mit Barockschwerpunkt, von Bachs „Kaffeekantate“ bis zu Orgelimprovisationen von Peter Frisée, in pittoresken Innenhöfen und in der Dominikanerkirche, mit hochkarätigen Solistinnen und Solisten wie Ursula Langmayr und Bernarda Bobro und mit ausgezeichneten Ensembles: dem Continuum Wien und dem Terpsichore Vocalensemble. Ein vom Intendantenpaar Monika Steiner und Alexander Löffler sehr stimmungsvoll gestalteter Abend und jedenfalls alles andere als eine Notlösung. Noch bis 16. August folgen Literaturpfade und weitere Konzerte.

Fazit: Das Festival Retz setzt qualitätvolle Zeichen der Ermutigung.