Literaturfest-Kritik: Septemberlese

Erstellt am 01. Oktober 2021 | 08:18
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Schriftsteller Franzobel las aus seinem jüngsten Roman „Die Eroberung Amerikas“.
Schriftsteller Franzobel las aus seinem jüngsten Roman „Die Eroberung Amerikas“.
Foto: Ulrike Paur
Viele Stiegen, viele Worte, viel Wein. Die bereits 15. Septemberlese in Langenlois im „Stiegenhaus“ hatte Samstagabend gleich drei Lesungen zu bieten.

Franzobel las aus seinem jüngsten Roman „Die Eroberung Amerikas“, wo er Historisches mit „Geflunkertem“ vermischte. Mietze Medusa gab Einblick in das Leben der drei Protagonisten aus „Du bist dran“, ein Wiener Mädel, ein Hacker und eine schneckenfeindliche Feministin.

Heidelinde Gratzl sorgte für den musikalischen Part des Abends. Mit im Gepäck: die „Black Lady“, also ihr Akkordeon, und ein Potpourri aus internationalen Melodien. Zum Abschluss erzählte David Schalko von den 46 „Verbliebenen“ in „Bad Regina“ und brachte die Gäste ordentlich zum Schmunzeln.

Fazit: Eine Cuveé aus Literatur, Musik und Wein, die idealen Zutaten für einen stimmigen Abend.