Konzert-Kritik: Wachau in Echtzeit. Im Kolomanisaal im Stift Melk eröffnete Intendantin Ursula Strauss gemeinsam mit Ernst Molden das Festival „Wachau in Echtzeit“.

Von Sophie Kronberger. Erstellt am 28. Oktober 2020 (01:44)
Sang zur Eröffnung ihres Festivals „Wachau in Echtzeit“ im Melker Kolomanisaal mit Ernst Molden aus ihrem neuen Album „Wüdnis“: Ursula Strauss. Foto: Daniela Matejschek
Daniela Matejschek

Davor eröffnete Sängerin Anna Mabo den Abend mit frechen und mitreißenden Songs über HC Strache, ihre Oma und Fahrradschlösser.

Die Lieder von Strauss und Molden aus dem gemeinsamen Album „Wüdnis“ sind nicht weniger mitreißend, aber um einiges ruhiger und bedächtiger. Lieder wie „Theresiasong“, „Weg“ und „Daune iwan Fluss“ sind zwischen Blues, Country, Wienerlied angesiedelt und zeigen: Gute Geschichten brauchen nicht viel.

Die Erläuterungen darüber, gepaart mit humorvollen Anekdoten aus den Leben von Strauss und Molden, machten das Highlight des Abends aus.

Fazit: Unterhaltsamer Festival-Auftakt mit drei musikalischen Geschichten-Erzählern.