Weißenkirchen: Keine Ruh’ fürs Donauweibchen.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 22. Juli 2019 (11:08)
Madwar
In Ohnmacht: Serge Falck (Leopold ) mit Leila Strahl (Olga) in Weißenkirchen.

Keine Ruh' fürs Donauweibchen gab es heuer bei Marcus Strahl in Weißenkirchen. Und damit gleich mehrere Premieren: Serge Falck spielte zum ersten Mal im Teisenhoferhof und führte auch erstmals Regie. Und auch das Stück — geschrieben von Susanne Felicitas Wolf — wurde uraufgeführt.

Dabei verstricken sich die Protagonisten in ein undurchsichtiges Liebeswirrwarr mit amüsanten Dialogen, die vor allem Stefan Paryla-Raky und Leila Strahl beeindruckend in russischem Dialekt durchziehen. Gespielt wird zu Zeiten Napoleons, und so hört man vergessen geglaubte Wörter in den leidenschaftlichen Diskussionen. Publikumsliebling Waltraut Haas tritt als Erzählerin in Erscheinung. Über den teils fehlenden Spannungsbogen rettet das zauberhafte Ambiente in der Wachau.

Fazit: Intrigen, Gelächter und Schnaps versprechen einen amüsanten Theaterabend.