Erstellt am 13. März 2018, 00:01

Head up Display im Auto: Nützlich oder nicht?. Am Sinn und Nutzen von Head up Displays im Auto scheiden sich die Geister. Während viele Autofahrer diese technische Innovation als wirklichen Mehrwert erachten, wird sie von Kritikern als Risiko in der Fahrsicherheit bezeichnet. Dieser Artikel liefert Ihnen hilfreiche Informationen und klärt die diffusen Bereiche im Bezug auf das als "Mäusekino" bekannte Display auf Augenhöhe auf.

pixabay.com

Die Vorteile des Head up Displays in Übersicht

Wichtige Informationen zum Tempo, dem Tempolimit und der Navigation, sowie zu Warnmeldungen sind dank einem Head up Display nicht länger mit einem Blick nach rechts unten oder ins Cockpit verbunden. Die Ablenkung des Fahrers minimiert sich daher spürbar, da er seine Infos auf Augenhöhe erhält und den Blick nicht von der Windschutzscheibe - und somit nicht von der Fahrbahn - abwendet. Wichtig ist hierbei, dass Sie sich bereits beim Kauf dieses Displays für ein Modell entscheiden, das nur wirklich wichtige Informationen in der Windschutzscheibe projiziert. Denn bekannt ist auch, dass zu viele Infos wirklich zur Ablenkung führen und die Sicherheit im Straßenverkehr gefährden. Auf der Autobahn sind der aktuelle Reifendruck, die Innen- oder Außentemperatur und der Durchschnittsverbrauch keine wirklich notwendigen Informationen. Diese müssen nicht auf dem Head up Display stehen, sondern können bei Bedarf über die im Fahrzeug implementierten Instrumente abgerufen werden.

In der Gesamtübersicht betrachtet, ist ein Head up Display schon allein durch seine Ausrichtung auf Ihr Sichtfeld eine gute und sichere Lösung.

Kleine Einschränkungen - Was HUDs noch nicht können

Die Idee ist gut und es ist davon auszugehen, dass die Entwickler weiter an der Behebung noch vorhandener kleiner Probleme tüfteln. Bei Sonnenschein kommt es zu Blendeffekten, wodurch sich die Erkennbarkeit der Informationen schmälert. Einige Hersteller haben das Head up Display schon so konfiguriert, dass Sie die Kontrasteinstellung selbst vornehmen und so auch bei strahlender Sonne oder heller Straßenbeleuchtung bei Nacht nicht vor Leseschwierigkeiten stehen. Aktuell ist der Preis noch eine Hausnummer, wenn Sie sich für eine direkte Integration des Displays in der Windschutzscheibe entscheiden. Alternativen sind günstiger und lassen sich als kleine Zusatzscheibe ganz einfach über der Armatur befestigen. Bei Fahrzeugen mit kleiner Frontscheibe sind nicht ab Hersteller verbaute Alternativ-Displays durch ihre Bildschirmgröße keine wirkliche Empfehlung.