Pyometra: gefährliche Erkrankung bei Hündinnen. Eine eitrige Gebärmutterentzündung (Pyometra) kann sich bei einer Hündin schnell zu einem ernsten Notfall entwickeln.

Erstellt am 15. April 2019 (00:01) – Anzeige
Tierklinik Wr. Neustadt

Betroffen sind ausschließlich unkastrierte Hündinnen, vorwiegend im mittleren bis fortgeschrittenem Alter.

Was passiert bei dieser Erkrankung?

Wenn der Muttermund der Hündin offen ist, wie das bei der Läufigkeit der Fall ist, können Bakterien in die Gebärmutter wandern, sich dort vermehren und eine Entzündung verursachen.

Warum ist diese Erkrankung gefährlich?

Wenn sich nach der Läufigkeit der Muttermund wieder schließt, entsteht eine geschlossene Höhle, es sammelt sich Eiter in der Gebärmutter, der nicht abfließen kann. In weiterer Folge reisst die Gebärmutter und verursacht unbehandelt eine tödlich endende Bauchfellentzündung.

Wie kann man die Erkrankung verhindern?

Die wichtigste vorbeugende Massnahme ist die Kastration einer Hündin. Statistisch erkranken 2/3 aller unkastrierten Hündinnen im mittleren bis höhreren Alter an der Gebärmutter. Kastrierte Hündinnen sind zu 100 % davor geschützt.
Bei unkastrierten Hündinnen sollte man auf folgende Symptome achten: Meistens tritt diese Erkrankung 3-10 Wochen nach der letzten Läufigkeit auf. Erste Symptome sind ein harter Bauch, Mattigkeit, Fieber, ein stark gesteigertes Durstgefühl, Durchfall und Erbrechen.
In manchen Fällen zeigen Hündinnen nur einzelne der genannten Anzeichen.
Die Diagnose einer Pyometra kann schnell mittels klinischer Untersuchung und Ultraschall gestellt werden.

Eine unverzügliche chirurgische Entfernung der Gebärmutter und Eierstöcke führt bei rechtzeitiger Behandlung zu einer raschen Heilung.
Das Team der Tierklinik Wiener Neustadt ist 365 Tage im Jahr rund um die Uhr für Sie da und berät Sie gerne über mögliche Maßnahmen.
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