EAV sagt zweimal „Ba-Ba…“. Zweite Chance für Verunsicherungs-Fans: Die legendäre Band gibt ein zweites Konzert.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 20. Februar 2019 (04:12)
Dominik Beckmann
Dominik Beckmann

Eine (weitere) kleine Sensation gibt es in Sachen Jubiläumsprogramm anlässlich „20 Jahre Donaubühne“ zu vermelden: Die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) wird im Rahmen ihrer Abschiedstournee einen zweiten Auftritt in Tulln absolvieren. „Ja, es ist schon super, dass das möglich ist. Und ich gehe fest davon aus, dass der zweite Termin fast genauso rasch ausverkauft sein wird, wie der erste“, freut sich E&A-Geschäftsführer Erich Schindlecker. Für den ursprünglichen Termin am Freitag, 2. August, um 20 Uhr, gibt es ja schon lange keine Tickets mehr.

„Den Zusatztermin am Sonntag, 7. Juli, haben wir mit 19.30 Uhr ein bisserl früher angesetzt“, erklärt Schindlecker ganz im Sinne der arbeitenden Bevölkerung, die Montagmorgen wieder fit sein muss. Die EAV sagt in Tulln also zweimal „Ba-Ba“, was nicht nur im Sinne des Abschiednehmens von den Fans, Gültigkeit haben wird. Auch der „Ba-, Ba-, Banküberfall“, einer der (vielen) größten Hits der beliebten Gruppe wird an keinem der beiden Abende fehlen dürfen. Dank des letzten Albums „Alles ist erlaubt“ wird an neuem Hitmaterial kein Mangel herrschen.

Stadtkapelle spielt Hits aus 20 Jahren

Etwas ganz Besonderes haben sich die Gestalter aber schon für die traditionelle Donaubühnenprogramm-Eröffnung mit der Stadtkapelle Tulln einfallen lassen. „Unter dem Titel ,Lokal - instrumental - international‘ wird sich die Kapelle ganz im Sinne von 20 Jahren Donaubühne der Hits von Joe Cocker, Earth Wind and Fire, Status Quo, Smokey, Mick Hucknall, Conchita, Christina Stürmer und Ostbahn Kurti annehmen“, verrät Schindlecker. Dabei werden die Stücke teils rein instrumental dargeboten, teils aber auch von Sängern begleitet. Welche das sein werden, bleibt vorerst aber noch geheim.

Nach diesem fulminanten Auftakt geht es Schlag auf Schlag: Gregor Meyle, kein Geringerer als „der Tiger“ Tom Jones himself sowie Konstantin Wecker gemeinsam mit der Bayerischen Philharmonie ergänzen den EAV-Doppelpack, was die ticketpflichtigen Termine im Jubiläumsprogramm angeht. Aber auch die Vielfalt der Gratisveranstaltungen kann sich wieder durchaus sehen (und hören) lassen, mehr dazu in der Infobox oben rechts.

„Und nach dem Donaubühnen-Reigen geht es im September nahtlos weiter mit dem nächsten kleinen Jubiläum, wenn wir im Danubium fünf Jahre Tulln Kultur feiern“, stellt Schindlecker einen nicht minder interessanten Kulturherbst in Aussicht.