Gemeinsame friedliche Zeit zu Weihnachten als Wunsch im Bezirk Tulln

Wirtschaft und Kirche sind vom erneuten Lockdown stark betroffen.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 04:52
Lesezeit: 2 Min
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Gemeinsam mit Pfarrer Eusebiu Bulai (r.) wurde vom Verschönerungsverein die Krippe im Königstettner Pfarrgarten aufgestellt.
Foto: Verschönerungsverein

Die meisten Adventveranstaltungen wurden auch heuer wieder abgesagt. So auch das beliebte Tullner Adventdorf und der Bezaubermarkt. Die Notwendigkeit des Lockdowns trifft die Wirtschaft natürlich erneut sehr hart.

Tullns Wirtschaftsstadtrat Lucas Sobotka sagt: „Mit unserem Weihnachtsprogramm – nicht zuletzt dem Adventdorf – wollten wir in gewohnter und bewährter Manier Frequenz nach Tulln bringen und Tulln als Einkaufsort präsentieren. Ich bin stolz auf unsere Tullner Unternehmerinnen und Unternehmer, die trotz der schwierigsten Umstände mit einem starken Durchhaltevermögen und Kreativität diese Zeit bewältigen. Trotz des Lockdowns sind viele für Ihre Kundinnen und Kunden da und deshalb habe ich eine Bitte an unsere Bürger und Gäste: Nutzen Sie die Versand- und „Click and Collect“-Angebote der heimischen Unternehmen.“

Auch im Lockdown: Der 3G-Nikolaus darf kommen

Besuche vom Nikolo sind als ehrenamtliche Tätigkeit eingestuft und damit auch im Lockdown möglich. So kommt etwa der Nikolaus am 5. Dezember nach Tulbing und Chorherrn, am 6. Dezember nach Königstetten. Mehr dazu hier:

Adventmärkte sind großteils abgesagt - so auch jener von der Pfarre Königstetten. Aus diesem Grund stellt die Bastelrunde von 13. bis 23. Dezember ihr Handwerk in der Königstettner Pfarrkirche aus.

Um die Menschen in weihnachtliche Stimmung zu bringen, haben sich viele Pfarren Alternatives überlegt. Pfarrer Gregor Slonka erzählt von der „Sternenbotschaft“-Aktion in Sieghartskirchen: „Dieses Gemeinschaftsprojekt für Groß und Klein hat das Ziel, dass Menschen selbstgemachte Papiersterne mit einer Botschaft oder einem Wunsch ans Christkind in den Postkasten werfen.“

„Leider streiten oft Geimpfte und Ungeimpfte miteinander, es gibt überall Dickköpfe.“ Königstettens Pfarrer Eusebiu Bulai hofft auf ein friedliches Weihnachten

Alle Sterne werden dann am Weihnachtstag am Christbaum der Kirche sichtbar werden. Auch ein beleuchteter Stern steht nicht nur in Sieghartskirchen, sondern leuchtet auch im Königstettner Pfarrgarten. Dort wurde neben einer hölzernen Krippe (immer an den Adventwochenenden und an den Feiertagen zu besichtigen), auch eine Eisenbahn installiert.

„Sie soll nicht nur den Kindern Freude schenken“, sagt Pfarrer Eusebiu Bulai. Auch die Roratemessen sind für ihn wichtig: „Wir warten auf das Licht als Zeichen für das Warten auf Jesus.

„Leider streiten oft Geimpfte und Ungeimpfte miteinander, es gibt überall Dickköpfe. Das ist ein Mitgrund, warum einige Taufen und Hochzeiten abgesagt wurden“, bedauert Bulai. Daher wäre für ihn das Schönste, „wenn wir heuer in Frieden miteinander Weihnachten feiern können.“

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