An vorderster Front. GRAFENWÖRTH / FF Landeskommandant Dietmar Fahrafellner befand sich am Unfallort und leistete sofort Erste Hilfe.

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 22. Januar 2014 (23:59)
NOEN, Foto: FF Grafenwörth
Den Beifahrer hat es bei diesem Crash besonders schlimm erwischt. Er wurde vom FF Landeskommandanten erstversorgt.
Von Doris Firmkranz

Kurz eingeschlafen sein dürfte ein 23-jähriger Autolenker aus dem Bezirk Tulln - er war vermutlich alkoholisiert - letzten Freitag kurz vor 8 Uhr auf der Schnellstraße S 5 zwischen Grafenwörth und Fels/Wagram.

Aufgrund dieser Unachtsamkeit kollidierte er mit einem Sattelkraftfahrzeug, gelenkt von einem 37-jährigen ungarischen Staatsbürger.

„Etwa zwei bis drei Minuten nach dem Crash am Unfallort“

Kurz dahinter fuhr Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner mit Kameraden der Feuerwehr St.Pölten-Stadt in Richtung Wien. „Etwa zwei bis drei Minuten nach dem Crash sind wir am Unfallort eingetroffen“, erinnert sich Fahrafellner an das dramatische Ereignis.

„Sofort habe ich meine Einsatzbekleidung, die ich immer bei mir habe, angezogen und bis zum Eintreffen der Hilfskräfte Erste Hilfe geleistet.“ Seine Aufmerksamkeit galt dem Mann auf dem Beifahrersitz des Pkw. „Er war bewusstlos und wies Kopfverletzungen auf. Ich musste den Sitz umlegen, da die Gefahr bestand, dass er erstickt.“

Beifahrer mit dem Rettungshubschrauber nach St. Pölten gebracht

Der 23-jährige Lenker des Pkw wurde unbestimmten Grades verletzt mit der Rettung in das Landesklinikum Krems gebracht.

Sein 21-jähriger Beifahrer aus dem Bezirk Krems-Land erlitt so massive Verletzungen, dass er mit dem Rettungshubschrauber in das Landesklinikum St. Pölten gebracht werden musste. Zwischen 8 und 9.20 Uhr war die S 5 bei Straßenkilometer 30,500, Richtungsfahrbahn Tulln total, anschließend für zwei Stunden der rechte Fahrstreifen gesperrt. Im Einsatz standen die Feuerwehren Grafenwörth und Jettsdorf.