Frischer Wind im Gemeindeamt.  Einstimmig gewählt. Atzenbrugg feiert mit Beate Jilch die dritte Bürgermeisterin des Bezirks.

Von Lisa-Maria Hasenhindl. Erstellt am 19. Oktober 2019 (04:47)
: Hasenhindl
Ferdinand Ziegler gratulierte Beate Jilch zu ihren neuen Aufgaben.

Pünktlich um 19 Uhr begrüßte Vizebürgermeister Franz Mandl am Montag zur Gemeinderatssitzung, bei der die Wahl der neuen Bürgermeisterin im Mittelpunkt stand. Mit der Amtsrücklegung von Ferdinand Ziegler am 30. September, sind auch Manfred Rathmann und Gerhard Rauch (alle ÖVP) ausgeschieden. Doch der Gemeinderat ist durch Angelobung von Katharina Bayerl, Ernst Prix und Michael Wieshammer-Zivkovic (ebenfalls alle ÖVP) mit 21 Mandataren erneut vollständig.

Ferdinand Ziegler versicherte, dass er, ähnlich wie Altpfarrer Richard Jindra, mehr in Reichweite, als im Ruhestand sei. Momentan genießt er seine Freizeit, obwohl es immer etwas zu tun gibt.

Nach der Angelobung der geschäftsführenden Gemeinderäte wurde um 19.10 Uhr das Bürgermeisteramt gewählt, wobei Beate Jilch von der ÖVP aufgestellt wurde. Um 19.15 Uhr wurden 19 Stimmen von den Gemeinderäten Edith Brixler (SPÖ) und Franz Buchberger (ÖVP) bereits ausgezählt. Buchberger verkündete um 19.17 Uhr, dass Beate Jilch mit 17 Stimmen zur neuen Bürgermeisterin gewählt wurde. Beate Jilch nahm das Amt  als dritte Bürgermeisterin im Bezirk gerne an. Sie dankte den Anwesenden für ihr Vertrauen. „Ich werde mich reintigern“, versprach Jilch und verkündete, dass sie für jede Partei und für jede Religion Bürgermeisterin sein möchte und auch sein muss.

Jilchs erste Amtshandlung war die Ergänzungswahl für den Gemeindevorstand, für den Karl Mandl und Michael Wieshammer-Zivkovic aufgestellt wurden. Mit 19 Stimmberechtigten wählten 18 für Mandl und 17 für Wieshammer-Zivkovic. Beide nahmen das Amt an.

Folgend wurden unter Jilch neun Tagesordnungspunkte in der öffentlichen Gemeinderatssitzung besprochen und allesamt einstimmig beschlossen.