Mist verärgert Mieter. Vereine, Schulen und Familien halfen beim Frühjahrsputz mit. Entsorgung ist vor allem in Wohnhausanlagen ein Thema, durch Unachtsamkeit werden Ratten angelockt.

Von Lisa-Maria Hasenhindl. Erstellt am 13. April 2019 (04:46)
Hasenhindl
Schüler und Lehrkräfte der Gemeindeschulen sowie die Pfadfindergruppe, Verschönerungsvereine und Feuerwehren halfen beim Umwelttag in der Gemeinde, um vorwiegend Müll am Straßenrand zu entsorgen.

Vereine, öffentliche Institutionen und Familien beteiligten sich, um achtlos weggeworfenen Müll im Sinne von „Stop Littering“ zu entfernen. Dabei ist aufgefallen, dass Plastikflaschen, Autoreifen, Plastikkindersessel, Teile eines Elektrogerätes und rohes Fleisch in einem Topf wie aus einem fahrenden Auto entsorgt wurden. Bei der Entsorgung sollte der Umweltgedanke berücksichtigt werden. In Österreich ist Mülltrennung im Abfallwirtschaftsgesetz geregelt. Um sortengerecht entsorgen zu können gibt es Informationen auf der Homepage des Gemeindeverbandes für Abfallbeseitigung Region Tulln unter tulln.umweltverbaende.at

Die Wohnungsmieter der Anlage in der Bgm.Haferl-Gasse sind verärgert, da die hauseigenen Tonnen bereits überfüllt sind. Es wurde außerdem beobachtet, dass dem Wohnhaus fremde Personen ihren Müll in den privaten Tonnen der Anlage entsorgen. Es gibt in der Gemeinde zahlreiche Mülltonnen für Glas und Dosen. Will man sich von Altkleidern trennen, kann man das in der Altkleiderbox am Parkplatz der Bäckerei Weber tun.

Auch das Gemeindesammelzentrum hat regelmäßig geöffnet. Verantwortungslose Entsorger werden des Öfteren beobachtet, wie sie durch achtlose Müllentsorgung Ratten anlocken. Auch der eigene Hausmüll darf nicht wahllos fremduntergestellt werden, sondern ist in der eigenen Mülltonne zu entsorgen. Dabei darf erinnert werden, dass am Land lebende Menschen immer im Mittelpunkt des Interesses ihrer Mitbürger stehen.