Straßenbau boomt: Tulln will 20 Mio. bis 2026 investieren

Straßenbau und Wasserleitungen machen einen großen Teil des Budgets aus: Bis 2026 will Tulln hier 20 Mio. Euro investieren.

Erstellt am 03. Dezember 2021 | 04:42
Lesezeit: 2 Min
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Im Bereich Kirchengasse und Karnergasse finden derzeit Straßen- und Pflasterarbeiten statt.
Foto: Wallak

Der Straßenbau – inklusive Kanal- und Wasserleitungen, Straßenbeleuchtung und Radwegen – macht im kommenden Jahr über 4,7 Millionen Euro aus. Bis 2026 sind 20 Millionen Euro dafür eingeplant.

„Die Arbeit an den Gemeindestraßen - also notwendige Sanierung, klimafitter Rückbau und erschließender Neubau - ist eine der Pflichtaufgaben einer Gemeinde. Entsprechend hoch sind die Summen, die wir im Budget dafür eingeplant haben“, erklärt Bürgermeister Peter Eisenschenk.

Großprojekt 1: Die Innenstadtsanierung

Die Sanierung der Innenstadt - unterirdische Leitungen und Straßenbelag - wird von 2021 bis 2023 stattfinden. Nächstes Jahr werden die Karnergasse, die Seilergasse und die Kerschbaumergasse in Angriff genommen.

Ebenso sollen Kirchengasse, Blutgasse, Strauchgasse und Wiener Straße fertig saniert werden. In der Wiener Straße und in der Kirchengasse/Karnergasse im Bereich der Volksschule sind noch die Pflasterarbeiten ausständig.

Großprojekt 2: Langenlebarner Straße

Auch die Sanierung und Umgestaltung der Langenlebarner Straße soll mehrere Jahre dauern.

Nachdem nun der Abschnitt zwischen Hafenstraße und Kleiner Tulln saniert ist, steht 2022 der Bereich zwischen Nixen-Kreisverkehr und Hafenstraße auf dem Programm. Hier soll die Langenlebarner Straße eine Baumreihe und Grünanlagen bekommen.

Weitere geplante Straßenbauvorhaben

In den nächsten Jahren werden auch zwei Siedlungsgebiete in Angriff genommen: Das Judenauer Viertel ab 2024, mit dem Judenauer Weg, der Oberen Gwendtgasse, dem Römerweg und dem Grillengraben, im Langenlebarner Viertel sind ab 2024 Arbeiten in der Siegfriedgasse vorgesehen. In den Folgejahren sind im Langenlebarner Viertel weitere Straßen und Gassen an der Reihe.

Neben den genannten Projekten ist im Jahr 2022 auch die Sanierung in der Anton-Bruckner-Straße in Tulln geplant. In Langenlebarn wird außerdem in den nächsten fünf Jahren der Straßenrückbau der LB14 (Tullner Straße/Wiener Straße) weitergeführt.

Straßen-Erweiterungen sind in Tulln (Komponistenviertel) und in Nitzing (Landstraße) vorgesehen. In den darauffolgenden Jahren sind Vorhaben am Heisselgarten im Rahmen des Sonderschul-Neubaus sowie in Langenlebarn in der Franz-Langauer-Straße geplant. Hinzu kommt noch die Sanierung der Radwege in der Fasanstraße, der Königstetter Straße (östlich der Kleinen Tulln), zwischen Kleinstaasdorf und Staasdorf sowie ein Radweg-Lückenschluss in Frauenhofen.